Vertrauen wir uns Chimamanda Ngozi Adichie an, Virginia Woolf, Gabriel García Márquez, Judith Hermann oder Camus. Und als bestem Reiseführer aller Zeiten: natürlich Homer
Von Anna-Lena Scholz, Antje Boetius, Behzad Karim Khani u. a.
Es ist gut, daß ich mich an die genauen Details nicht mehr erinnere. Fest steht, daß ich im Sommer 1946 auf dem Schwarzmarkt mein erstes Radio erworben habe.
Er war "einer von denen, die nach Haus kommen und die dann doch nicht nach Hause kommen, weil für sie kein Zuhause mehr da ist", deren Zuhause dann "draußen vor der Tür" ist, "draußen, nachts im Regen, auf der Straße": Beckmann, die entmenschte und doch zum Weiterleben verdammte, die verratene, verführte, aber trotzdem sich in Schuld verstrickt fühlende Kreatur; Beckmann und "ihr Deutschland", unser Deutschland; Beckmann und der liebe Gott, der Tod, die Natur; Beckmann, der Alleingelassene.
Vertrauen wir uns Chimamanda Ngozi Adichie an, Virginia Woolf, Gabriel García Márquez, Judith Hermann oder Camus. Und als bestem Reiseführer aller Zeiten: natürlich Homer
Von Anna-Lena Scholz, Antje Boetius, Behzad Karim Khani u. a.
Vor drei Jahren war die vielbesprochene Kafka-Konferenz in Liblice, die, von Kafkas Werk her, eine Revision des Begriffs Sozialistischer Realismus nahelegte.
Sie hören wieder Gert Westphal": die Ankündigung, die da aus dem Radio kommt, ist ein Versprechen, dessen Erfüllung prompt seinen wunderbaren Lauf nimmt.
Vertrauen wir uns Chimamanda Ngozi Adichie an, Virginia Woolf, Gabriel García Márquez, Judith Hermann oder Camus. Und als bestem Reiseführer aller Zeiten: natürlich Homer
Von Anna-Lena Scholz, Antje Boetius, Behzad Karim Khani u. a.
Die USA greifen gemeinsam mit Israel den Iran an. Der Iran reagiert mit Gegenschlägen. Verhandlungen im Atomkonflikt waren zuvor gescheitert. Alles zum Thema
Seit 1945 sind in der Bundesrepublik drei Phasen der Entwicklung des Rundfunks zu verzeichnen. Die erste Phase begann mit unterschiedlicher Intensität und mit unterschiedlichen Zielen in den einzelnen Besatzungszonen bereits im Sommer 1945.
Sie hören wieder Gert Westphal": die Ankündigung, die da aus dem Radio kommt, ist ein Versprechen, dessen Erfüllung prompt seinen wunderbaren Lauf nimmt.
Ich bin eigentlich überzeugt", so schrieb vor drei Jahren Helmut Heißenbüttel in dieser Zeitung, "daß die Institution des Dritten Programms nicht ein Opfer der augenblicklichen Querelen wird.
Der Sprecher redet bedächtig, manche Sätze zerhackt er fast durch zu häufige Pausen, das Wort "Repräsentantenhaus" läßt er mit jeder Silbe die Tonleiter hinaufklettern.
Irgendein Pole wird sich doch noch finden lassen" – der Witz ist bekannt; da ein Pole nun auf Papst- und Präsidentenberater- und Nobelpreisträger-Thron sitzt: wieso nicht auch auf einem Rundfunkintendantensessel? Irgendwo wird ja immer einer gesucht; und für einige Wochen kann man die üblichen Schlagzeilen lesen vom "Proporzgerangel" oder "Parteienpatt".
Wolfgang Borchert lebte 26 Jahre, am 20. 11. 1947 starb er, der dort zu dieser Zeit nicht eben hochwillkommene Deutsche, in einem Krankenhaus in Basel; einen Tag später fand in Hamburg die Uraufführung seines Dramas "Draußen vor der Tür" statt, das den Namen Borchert über Nacht bekannt und zugleich zum Mythos machen sollte.
Die erste Story: Ein junger Mann – wir nennen ihn fürs erste A – weilt unter uns auf Erden. Jill, eine junge Krankenschwester, die ihn kennenlernt, bietet ihm bei diesem ersten Zusammentreffen ein Glas Wasser an.
Ernst Schnabel, Textbuchautor von Hans Werner Henzes Oratorium "Das Floß der Medusa" sitzt auf der Anklagebank vor dem Hamburger Amtsrichter Albrecht Mentz.