Betrüger sollen Bauunternehmen geholfen haben, Schwarzarbeit zu finanzieren. In Nordrhein-Westfalen wurden acht Menschen verhaftet, gegen mehr als 450 wird ermittelt.
Wer funkelnde Oldtimer liebt, ist in Erkrath falsch: Michael Fröhlich überlässt seine Autos seit Jahren Wind und Wetter. Und sieht darin einen künstlerischen Aspekt.
Ein altlinker Preußen-Spross liefert die Schutzanzüge für die US-Armee.
Hasso von Blücher
ist weltweit der größte Hersteller von Chemiewaffen-Schutzanzügen. Von Erkrath bei Düsseldorf aus versorgt er unter anderem die im Irak kämpfenden Amerikaner. Der Unternehmer ist außerdem Schlossherr, Generalssohn, Habermas-Schüler und Musenfreund. Mit dem Geld, das er mit seinen Schutzanzügen verdient, baut er ein großes Kunst- und Kulturzentrum
O stern war irgendwie tierisch. Schweinepest und Rinderwahnsinn. Das ewige Mysterium des Ostereis, im existentiellen Spannungsfeld zwischen Hase und Henne.
Dreh auf der Baustelle. Kamera läuft, Ton ab, Auftritt Emil Bast. Der schmale, drahtige Mittsechziger rückt seine Brille zurecht, blinzelt in die Kamera, dann legt er los.
Sieben Tage durch die Toskana und durch Umbrien geht’s mit Schlösser-Radreisen (Falkenberger Weg 5 b, 4006 Erkrath 2, Tel. 02104/469 19) – unter anderem von Arezzo über Perugia, Assisi und Todi nach Orvieto.
Mama und Papa hatten ja immer etwas dagegen. Und den familiären Prozeß der Zivilisation barsch vorantreibend, haben sie uns das alles gründlich ausgetrieben: diese wunderbaren barbarischen Fertigkeiten der Kindheit wie das Schmatzen und das Krümeln, das Rülpsen und das Popeln.
Drei Tage lang mußten jetzt die Leser der Desert News in der Mormonenstadt Salt Lake City auf die beliebte Comic-Serie "Doonesbury" verzichten, die das politische Washington auf die linksliberale Schippe nimmt.
Bei internationalen Währungskonferenzen ist es schön Tradition, daß der Bundesfinanzminister die mitgereisten deutschen Bankiers unter den Schlachtenbummlern zu einem Treffen in die deutsche Botschaft in Washington einlädt.
Die "Kleinen" hat der Landtag diesmal laufen lassen und die Großen geschröpft. Köln muß endgültig auf das eingemeindete Wesseling und damit auf den Ruhm verzichten, eine Millionenstadt zu sein.
Bundeskanzler Willy Brandt störte offenbar doch sehr, daß er am Tag, als drei Milliarden, Dollar in die Bundesrepublik flossen, ohne wirtschaftspolitischen Berater war.