Rechte Gruppen hatten vergangenes Jahr einen heißen Herbst voller Proteste geplant. Doch davon blieb bestenfalls heiße Luft. Was bedeutet das für die Szene?
Klimaaktivisten im rheinischen Braunkohlegebiet haben die Polizei attackiert. Die Beamten waren dort als Teil der Vorbereitungen zur Räumung des Dorfs Lützerath.
Forscher sehen Parallelen zwischen dem Arabischen Frühling und den Protesten gegen die Inflation. Das Ausmaß der aktuellen Demonstrationen sei aber beispiellos.
Erst protestierten Rechtsextreme gegen Corona-Maßnahmen, heute gegen die Politik in der Energiekrise. Das Prinzip ist dasselbe – dabei spielen Medien eine Schlüsselrolle.
Ein Gastbeitrag von Maik Fielitz und Holger Marcks
Die Menschen spüren den Kontrollverlust in der Krise, sagt der Soziologe Wilhelm Heitmeyer. Das treibe statusbewusste Bürger auf die Straße: Sie haben etwas zu verlieren.
"Kein Vergleich mit 1989": Thüringens frühere Ministerpräsidentin Christine Lieberknecht und Pfarrer Jörg Uhle-Wettler aus Magdeburg erklären die Proteste im Osten.
Ralf Fücks saß selbst einmal wegen einer Protestaktion im Gefängnis, heute leitet er einen Thinktank. Ein Podcast über zivilen Ungehorsam – was er darf und was nicht.
In Thüringen, Sachsen, Mecklenburg-Vorpommern und Sachsen-Anhalt wird erneut demonstriert. Viele Protestierende fordern die Rücknahme von Sanktionen gegen Russland.
Laut dem aktuellen Bericht des Ostbeauftragten der Bundesregierung wachsen in Ostdeutschland die Zweifel an der Demokratie. Doch auch im Westen sinkt die Zufriedenheit.
In mehreren ostdeutschen Städten ist es zu Protesten gegen die Energiepolitik gekommen. Demonstrierende kritisierten zudem Deutschlands Unterstützung für die Ukraine.
Warum kann der Staat uns eigentlich nicht einfach Geld überweisen? Möglich wäre das zwar, aber auch ganz schön kompliziert. Außerdem: Die Proteste im Iran gehen weiter.
Sozial- und Umweltverbände wollen gemeinsam für eine bezahlbare Grundversorgung mit Energie demonstrieren. Am 22. Oktober soll es bundesweit Demonstrationen geben.
Ost und West blicken unterschiedlich auf den Ukraine-Krieg und die Folgen. Die Grünenabgeordnete Paula Piechotta über alte Denkmuster und wie man diese aufbrechen kann.
Vor dem womöglich "heißen Herbst" schwanken die Deutschen zwischen Enttäuschungsprophylaxe und Normalitätsbeschwörung. Über den Gemütszustand eines verunsicherten Volkes
Die Linke wollte große Sozialproteste starten, aber der ersten Montagsdemo blieben die Massen fern. Dass der Partei die Mobilisierung künftig gelingt, ist fraglich.
Linke und rechte Bündnisse haben in Leipzig zu Protesten gegen die Energiepolitik der Regierung aufgerufen. Teilnehmer trafen trotz Polizeibemühungen aufeinander.
Im Herbst könnte es durch Energiekosten eine "hochemotionale und existenzielle Krisensituation geben", fürchten Verfassungsschützer. Extremisten könnten das ausnutzen.
In Thüringen, Sachsen, Mecklenburg-Vorpommern und Sachsen-Anhalt wird erneut demonstriert. Viele Protestierende fordern die Rücknahme von Sanktionen gegen Russland.
Linke und rechte Bündnisse haben in Leipzig zu Protesten gegen die Energiepolitik der Regierung aufgerufen. Teilnehmer trafen trotz Polizeibemühungen aufeinander.
Die Menschen spüren den Kontrollverlust in der Krise, sagt der Soziologe Wilhelm Heitmeyer. Das treibe statusbewusste Bürger auf die Straße: Sie haben etwas zu verlieren.
Es wird ein heißer Herbst in Deutschland erwartet. Wer wird warum protestieren? Ein Gespräch mit der Schriftstellerin Sibylle Berg und dem Soziologen Oliver Nachtwey
In Thüringen, Sachsen, Mecklenburg-Vorpommern und Sachsen-Anhalt wird erneut demonstriert. Viele Protestierende fordern die Rücknahme von Sanktionen gegen Russland.
Die Proteste in Kasachstan ebben nicht ab, trotz Rücktritts der Regierung. Präsident Tokajew spricht von "terroristischen Banden". Nun hat das Militär durchgegriffen.
Große gewalttätige Proteste gegen die Energiepreise sind laut Verfassungsschutz nicht zu erwarten. Man beobachte aber, ob Rechtsextreme legitime Demonstrationen kapern.
Wegen der steigenden Energiepreise warnen Politiker vor Volksaufständen. Aber ließen sich Proteste überhaupt mit Sozialpolitik einhegen? Forscher bleiben entspannt.
Eine Analyse von Martin Debes, Martin Machowecz und Roman Pletter
Die Linke plant eine "Montagsdemonstration" gegen die Energiepolitik der Bundesregierung. Parteichefin Wissler will dort "keinerlei Rechte, keinerlei Nazis" dulden.
Klimaaktivisten legen aus Protest gegen die Gas-Notfallpläne in Hamburg Gleise und Straßen lahm. Die Polizei reagiert mit Schlagstöcken und Reizgas. Muss das sein?
Im Herbst könnte es durch Energiekosten eine "hochemotionale und existenzielle Krisensituation geben", fürchten Verfassungsschützer. Extremisten könnten das ausnutzen.
Die Proteste in Kasachstan ebben nicht ab, trotz Rücktritts der Regierung. Präsident Tokajew spricht von "terroristischen Banden". Nun hat das Militär durchgegriffen.