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John Woll 📶

Seit 12 Jahren Redakteur bei WinFuture.de

Seine Karriere begann John Woll als Radio-Redakteur bei GongFM und Radio Regenbogen, bevor er sich über viele Jahre hinweg als freiberuflicher Texter und Journalist etablierte.

Seit 2013 ist er eine feste Größe bei WinFuture, wo er ein beeindruckendes Themenspektrum von Weltraumforschung über Computerchips bis zu Software und Politik abdeckt.

In seiner Wahlheimat Berlin verbindet er journalistisches Handwerk mit Tech-Expertise und macht komplexe Themen für seine Leser greifbar.

Johns Fokus & Fachwissen

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  • 30.10.25
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Geschlechterunterschiede im All - neue Hinweise aus der Hirnforschung

@Druuna: Die Studie hat einen Ausgangspunkt: Es gibt Bestrebungen, weiter und länger ins All zu fliegen, wir müssen vorher verstehen, was das mit dem menschlichen Körper macht. Die Zahl der Menschen die im All waren ist leider beschränkt. Die Macher sagen: Was können wir auf dieser Datenbasis als Fundament schaffen. Man kann natürlich allgemein verneinen, dass bemannte Weltraumforschung etwas "bringt", aber das ist denke ich ein anderes Thema.

Und zu "bis heute nix gesehen": Protein-Kristalle, die im All wachsen, weil dort keine Sedimentation stört, haben zur Entwicklung neuer Insulin-Formen und Krebsmedikamente beigetragen. Forschung mit Salmonella-Bakterien in der ISS lieferte Erkenntnisse zu Antibiotika-Resistenzen. GPS, Wetter- und Klimasatelliten hast du ja erwähnt, aber auch Wasserrecycling-Systeme, hitzefeste Keramiken und kabellose Werkzeuge, ursprünglich für die Mondmissionen, wären ohne Raumfahrt so nicht oder nicht so schnell entstanden.

  • 14.10.25
  • 17:45
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Das neue Android-Expressive-Design: Was ist denn da passiert, Google?

@BerniPi: Danke, das geht auf meine Zahlenverdreh-Kappe ;) Habs angepasst

  • 14.10.25
  • 14:09
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Genaueste Untersuchung: Schwachstelle im Erdmagnetfeld wächst

@tachykardie: Veränderungen im Magnetfeld sind tatsächlich nichts Ungewöhnliches – sie entstehen durch natürliche Strömungen im flüssigen Erdkern und verlaufen über sehr lange Zeiträume. Der Artikel zeigt, dass wir diese Prozesse dank Satelliten wie Swarm nun erstmals über mehr als ein Jahrzehnt so präzise wie nie zuvor beobachten konnten. Aber: Das hat nichts mit Klima oder Klimaveränderungen zu tun. Viele bringen heute fast jede Naturveränderung automatisch mit dem Klima in Verbindung – der Reflex ist verständlich, aber hier geht’s wirklich nur um das Innenleben der Erde.

  • 06.10.25
  • 20:04
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Datenspeicher der Zukunft nutzt nicht Bits, sondern Magnettornados

@bamesjasti: Haha, fair! 😄 Ich weiß, das ist nicht jedermanns Lieblingsstoff. Aber ich find’s sehr spannend, weil aus "nie wieder davon hören“ irgendwann halt doch sehr oft "woah, das steckt in meinem Handy“ wird – oder was das in der Zukunft auch immer sein wird. Freut mich aber trotzdem ausdrücklich, dass du es gelesen hast.

  • 01.10.25
  • 13:34
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Forscher finden Grenze, die klassische Computer nie knacken werden

@DRMfan^^: Entschuldige die unklare Wortwahl: Korrekt ist nicht, dass der Abstand "exponentiell wird“, sondern dass der klassische Speicherbedarf exponentiell mit der Zahl der Qubits wächst. Bei zwölf Qubits entspricht das noch einigen Dutzend bis Hunderten Bits, bei 26 Qubits bereits über 1,1 Millionen (Zitat aus der Studie: at n = 26, at least 1.1 million classical bits would be necessary to achieve FXEB ≈ 1). Genau darin liegt der Wert der Arbeit: Sie liefert einen nachweisbaren Unterschied, der nicht auf offenen Komplexitätsfragen wie P vs. NP beruht, sondern ohne Annahmen mathematisch gesichert ist.

  • 01.10.25
  • 13:11
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Peinlich schlecht: Spionierender China-Roboter mit Smartphone hackbar

@Druuna: Die werden tatsächlich weltweit - auch in Europa und Deutschland – vertrieben!

  • 01.10.25
  • 13:03
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Forscher finden Grenze, die klassische Computer nie knacken werden

@DRMfan^^: Bislang waren fast alle "Quantenüberlegenheits“-Behauptungen davon abhängig, dass bestimmte klassische Probleme schwer bleiben. Ein Beispiel: Random Circuit Sampling (Google 2019) galt als extrem schwer für klassische Rechner – bis einige Teams bessere Algorithmen fanden und schwups, war der Vorsprung stark geschrumpft. Der Nachweis der "Überlegenheit" war also nie absolut, sondern immer an Annahmen gebunden.

Die neue Studie geht anders vor: Sie beweist, dass bei einer klar definierten Aufgabe jede klassische Strategie zwangsläufig mehr Information (Speicher) braucht. Dieser Unterschied ist nicht durch neue Algorithmen "aufholbar“. Ohne solche Beweise wäre es immer möglich, dass Quantenrechner im Prinzip gar keinen echten Vorsprung haben – sondern nur temporär, solange keine besseren klassischen Tricks bekannt sind. Mit dem Beweis ist klar: Ein fundamentaler Vorsprung existiert tatsächlich.

Und: Der aktuelle Faktor wirkt noch klein, aber mathematisch potenziert sich der Vorsprung mit jedem zusätzlichen Qubit – und zwar in Richtung exponentieller Abstand.

  • 01.10.25
  • 12:35
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Forscher finden Grenze, die klassische Computer nie knacken werden

@DRMfan^^: Stimmt, die Faktoren wirken auf den ersten Blick nicht riesig. Der Kern der Studie liegt aber weniger in der Größe des Vorsprungs, sondern darin, dass er prinzipiell nicht einholbar ist – egal welche klassischen Tricks man versucht. Es ist ein Existenzbeweis, kein Praxistest: Quanteninfo zeigt hier eine Dichte, die klassische Bits niemals erreichen.

  • 10.07.25
  • 13:55
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Solarzellen-Effizienz steigt um 9 %: Die Natur hat einen Trick verraten

@TierparkToni: Hey, das war wirklich interessant zu lesen und danke für deinen Beitrag – aber deine Zahlen greifen dann doch ein gutes Stück weit an der Realität vorbei. Klar, man darf (und soll) bei neuen Technologien kritisch sein. Aber deine Kritik setzt aus meiner Sicht hier an der falschen Stelle an:

In dieser Solarzelle wird Campherchinon mit gerade mal 3 Millimolar dosiert – das entspricht ein paar Milligramm pro Modul. Also keine großindustriellen Mengen, sondern eher ein Hauch Chemie.

Um tatsächlich, wie du schreibst, mehr Energie in der Herstellung zu "verbrauchen“ als eine 23 %-Solarzelle in 30 Jahren am Äquator erzeugt, müsste CQ eine wahre Energieschleuder sein: Wir reden da von über 1 Million Kilowattstunden pro Quadratmeter. Das ist... sagen wir mal: rechnerisch sehr kreativ.

Natürlich braucht auch die CQ-Synthese Energie – wie jeder chemische Prozess. Aber in der Gesamtbilanz der Modulproduktion ist das ein Randaspekt, nicht das große Umweltproblem.

  • 10.07.25
  • 13:01
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17 Schritte: Roboter meistert erstmals autonome Operation ohne Hilfe

@DRMfan^^: Phase meint hier "vollständige Entfernungsphase der Gallenblase", ich habe einen kurzen Absatz ergänzt, um das noch deutlicher zu machen. Danke für die Anregung!

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