Deutschlandkarte
Nichteheliche Kinder
In welchen Regionen Deutschlands ist der Anteil nichtehelicher Geburten am höchsten? Unser Karte zeigt es.
Wenn vor zwei, drei Generationen ein Paar heiratete, wurde oft gefragt, ob es "heiraten muss". War die Frau schwanger, da war man sich einig, blieb nichts anderes als die Hochzeit, sie war dann Zwang, nicht unbedingt Liebesbeweis.
Noch bis 1970 haben in der Bundesrepublik die Eltern die Vormundschaft an das Jugendamt verloren, wenn sie nicht verheiratet waren. Und bis 1998 kam ein Amtspfleger vorbei, der in der wilden Familie nach dem Rechten schaute. In der DDR hingegen wurden nichteheliche Kinder zeitweise sogar staatlich gefördert, indem nur eine unverheiratete Mutter beim ersten Kind ein Babyjahr bekam. (Klicken Sie hier, um die Karte zu vergrößern)
Offenbar denken die Eltern von heute noch wie ihre eigenen Eltern: Recht wenige Ostdeutsche heiraten, bevor sie Kinder kriegen, Westdeutsche tun es in der Regel (und umso mehr, je religiöser sie sind, daher wohl das leichte Nord-Süd-Gefälle).
Was sagt das alles über das Glück des Kindes? Wenig. Ob ein Kind später allein- oder zu zweit erzogen aufwächst, hängt heute, das weiß man inzwischen, kaum davon ab, wie amtlich die Liebe zum Zeitpunkt der Geburt war.
- Datum 21.12.2009 - 12:04 Uhr
- Serie Deutschlandkarte
- Quelle ZEITmagazin, 22.12.2009 Nr. 53
- Kommentare 2
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Tja, da kann man mal wieder sehen, was wir in der De-De-eR damals schon hatten, was in der BR Deutschland heute noch Wunschtraum ist!
Diese Land ist nicht kinderfreundlich, die sogenannten "Experten" sollten mal, insbesondere was Kinderbetreuung betrifft, nach Frankreich oder Schweden schauen.
Kinder sind das wertvollste Gut der Menschen!
Wie kommen Sie überhaupt auf die Idee, Deutschland könnte kinderfreundlich sein?
Deutschland ist autofreundlich, perfektionistisch, neoliberal-konservativ. Da passen Kinder nicht gut hin. Die brauchen dann wohl noch die schönen Strassen zum spielen, die doch für die Produktion der der deutschen Premiumcars notwendig sind; schlimmer noch, Kinder kosten Geld, dass man doch mehr für Boni für die richtigen Manager benötigt, die dieses Land im globalen Wettbewerb konkurrenzfähig halten.
Es ist dies ein armes Land, ihm fehlen die wirklichen Träger der Zukunft, fröhliche, gut gebildete Kinder...
Wie kommen Sie überhaupt auf die Idee, Deutschland könnte kinderfreundlich sein?
Deutschland ist autofreundlich, perfektionistisch, neoliberal-konservativ. Da passen Kinder nicht gut hin. Die brauchen dann wohl noch die schönen Strassen zum spielen, die doch für die Produktion der der deutschen Premiumcars notwendig sind; schlimmer noch, Kinder kosten Geld, dass man doch mehr für Boni für die richtigen Manager benötigt, die dieses Land im globalen Wettbewerb konkurrenzfähig halten.
Es ist dies ein armes Land, ihm fehlen die wirklichen Träger der Zukunft, fröhliche, gut gebildete Kinder...
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