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Die konkrete Form hängt vom Hersteller ab. Meines Wissens kann das Wort Würfel abseits vom streng stipulierten Sinne auch Körper bezeichnen, die nur annähernd würfelförmig sind. Spielewürfel sind beispielsweise schon deshalb keine Würfel, weil die Ecken in der Regel abgerundet sind. --Bildungskind (Diskussion) 20:36, 21. Feb. 2026 (CET)Beantworten
Es gibt offensichtlich Würfel (Geometrie) und Würfel (irgendwasanderes), zum Beispiel Dungeos&Dragons-Würfel, die geometrisch gesehen Tetraeder, Dodekaeder usw. sind, aber weil sie auch für die Tätigkeit des Würfelns benutzt werden, unter die Rubrik irgendwasanderes fallen. Man hätte korrekterweise "Quaderzucker" sagen können, aber das Wort "Quader" wird eher selten verwendet (siehe Duden) --Optimum (Diskussion) 23:29, 21. Feb. 2026 (CET)Beantworten
Daran hatte ich auch schon gedacht. Die traditionellen Verpackungsschachteln sind quaderförmig, da passt man die Produktdimensionen an. Exakte Würfelzuckerwürfel müsste man raumfüllend in würfelförmige Verpackungen verpacken, aber das wäre eine mittlere Revolution :-) --Dioskorides (Diskussion) 21:19, 22. Feb. 2026 (CET)Beantworten
Das ist nicht notwendig. Die raumfüllende Verpackung ist aber Kriterium. Auf eine Europalette müssen in eine Lage soviele Umkartons passen, dass die Palette lückenlos bedeckt ist. Die einzelnen Umkartons müssen lückenlos mit Verkaufsverpackungen gefüllt sein. Die Verkaufsverpackungen wiederum müssen lückenlos mit Zuckerpolyedern gefüllt sein. Für diese Aufgabe gibt es viele Lösungen. Verpackungstechnisch ist hier die Form eines senkrechten quadratischen Prismas vorteilhaft. Seitenlängen und ergeben sich aus der Aufgabe, die Palettenfläche lückenlos zu füllen, unter Berücksichtigung der Dicke von Umkarton und Verkaufsverpackung. Die Höhe der Zuckerquader ergibt sich dann aus der gewünschten Masse. Es wäre Zufall, wenn dabei exakt kubische Zuckerwürfel herauskämen. --Rôtkæppchen₆₈22:17, 22. Feb. 2026 (CET)Beantworten
Es gibt auch den Fall, dass Normteile verpackt werden und der Karton so klein wie möglich gemacht wird. Da bleiben dann bei bestmöglicher Anordnung dennoch Lücken. Das von Dir eingefügte Bild zeigt den Fall amerikanische Kartons auf Europalette. Diese Kartons wurden für Paletten mit 1219,2 × 1016 mm konzipiert. Bei meinem Ferienjob im Sommer 1990 durfte ich auf amerikanischen Paletten angelieferte kalifornische Rosinen auf Europaletten umpacken, weil die US-Paletten nicht ins europäische Hochregallager gepasst haben. --Rôtkæppchen₆₈00:07, 23. Feb. 2026 (CET)Beantworten
Tipp: man könnte auch mathematisch exakte Kuben in nichtkubische Schachteln verpacken, indem man die Anzahl der Lagen übereinander geringer wählt. An der Euro-Palette, die darüber hinaus später standardisiert wurde als alle gängigen Verfahren zur Würfelzuckerherstellung, liegt es also ganz sicher nicht. --Chianti (Diskussion) 22:37, 22. Feb. 2026 (CET)Beantworten
Vermutung: Ich gehe davon aus, dass ursprünglich was "Fertigungstechnisches" der Grund war. Und später wurde die Form aus Tradition beibehalten. Aber ich habe keinen Beleg.--Doc SchneyderDisk.22:55, 22. Feb. 2026 (CET)Beantworten
Die Zuckerzange ist schuld
Weil sie schneller trocknen, wenn eine Seite nicht so lang ist wie die anderen und die Kunden nicht darauf bestehen, dass es exakte Würfel sind. Eine um 30 % kürzere Strecke zur Oberfläche (bei 11x16x16mm) und daraus resultierender verringerter Trocknungszeit bedeutet bei hunderten Millionen Stück im Jahr eine enorme Kostenersparnis für Energie.--Chianti (Diskussion) 23:01, 22. Feb. 2026 (CET) P.S.: darüber hinaus lässt sich das Zuckerstück durch die schmalere Seite leichter mit einer Zuckerzange greifen (früher™, d.h. als die Boomer noch jung waren, gehörte es nämlich zu den guten Tischsitten, in gemeinschaftlich genutzten Gefäßen nicht mit den bloßen Wurstfingern herumzufummeln und auch sonst Vorlegebesteck zu benutzen statt den Löffel, den man kurz vorher im Mund hatte). Ein großer Vorteil gegenüber Würfeln mit gleicher Seitenlänge und ein echter Nutzen für den Verbraucher – so hat sich der nichtwürfelige Würfel durchgesetzt.Beantworten
Die topologische Nähe eines Zuckerwürfels zum idealen Würfel hängt von der Farbe ab Wohingegen in der Roh(r)zucker- (ein Wort, wo ich immer erst überlegen muss, ob das mittlere r reingehört) -fraktion tatsächlich geometrisch würfelförmige (von unvermeidlichen Fertigungstoleranzen abgesehen) Würfel anzutreffen sind. --Kreuzschnabel10:22, 23. Feb. 2026 (CET)Beantworten
Eben, das ist eine völlig andere Symmetrie. Schaut man sich große, gut ausgebildete und nicht beschädigte Kandiskristalle an, dann sieht man die Idealform. Das sieht eher nach Sarg aus als nach Würfel. Die Würfelflächen haben nur 90°-Winkel zueinander. --Dioskorides (Diskussion) 14:56, 23. Feb. 2026 (CET)Beantworten
Vielleicht ist der Rohrzuckerwürfel ja die Urform des Zuckerwürfels und später ist man aus produktionstechnischen oder Marketing-Gründen zum Quader übergegangen, hat aber den Namen beibehalten. --Optimum (Diskussion) 14:07, 23. Feb. 2026 (CET)Beantworten
P.S Die Zuckerzangen-Theorie kann ich nicht mittragen. Wenn man den Quader aus Versehen diagonal zwischen die Zange bekommt, wird er sich möglicherweise drehen. Will man ihn festhalten, muss man länger mit der Zange nachdrücken als beim Würfel. Damit ist die Gefahr höher, dass der Quader herausglipscht. --Optimum (Diskussion) 14:20, 23. Feb. 2026 (CET)Beantworten
Zur Bildunterschrift: Was hat das mit Topologie zu tun? Ein
Würfel ist doch homöomorph zu einem Quader (und einer Kugel).
Die o. g. teilweise seltsamen Vermutungen zur Form von Benutzern, die sonst gern auf den Zweck der Auskunft hinweisen, lassen mich ratlos zurück. Augenscheinlich gibt es keine Standardform, keine Normung. Dass das Ding "Würfel" heißt - nun, ein Zuckerhut war ja auch nie ein Hut, sondern ein Kegel. Ist nur ein Begriff. ---Sebastian Gasseng (Diskussion) 10:24, 24. Feb. 2026 (CET)Beantworten
Der Duden (Das große Wb. der dt. Sprache, 4. Aufl.) schreibt unter dem Lemma "Würfel": "3. annähernd würfelförmiger Gegenstand: Zucker in Würfel". Laut Pfeifer, Etymologisches Wb. des Deutschen (aber auch Grimm, Dt. Wb.) bezeichnete das Wort "zunächst den Spielwürfel, sodann seit dem 16. Jh. (vom kubisch geformten Spielgerät ausgehend) den geometrischen Körper mit sechs gleichen quadratischen Flächen." Vgl. dazu auch die frühesten Übersetzungen in althochdeutschen Glossen: "Tessera vel tesseres wrfil" oder Nathan Chyträus im Nomenclator latinosaxonicus 1582: "Tessera [...] Worpel." (Sp. 291) bzw. "Ludus tesserarius, talarius, [...] Woͤrpelspill" (ebenda).
Ältere Redenarten beziehen sich deshalb auch auf den Spielwürfel und nicht auf die geometrische Figur, man vgl. z. B. Nicolaus Gryse: "men sprickt: wor de abt de woͤrpel drecht, dar hebben de broͤder gud spelent." (Man sagt: wo der Abt die Würfel trägt, da haben die Brüder gutes Spielen.), so auch mittelhochdeutsch: "wâ der apt die würfel treit, spilnt dâ die münche, daʒ ist niht ein wunder" (zit.n. Lexer, Mhd. Wb.). Dementsprechend auch: "Do sloch de worpel um" = schlug das Glück um (mnd. Zitate nach Schiller/Lübben, Mnd. Wb., Bd. 5, S. 771) oder "bildl. einem ungelîche würfel für legen, untreu mit ihm verfahren" (Lexer). Offenbar wird beim Würfelzucker noch heute so verfahren, d. h. nicht die exakte geometrische Form ist ausschlaggebend, sondern die Ähnlichkeit. Man schaue auch auf Komposita wie "Fleischwürfel" bzw. das Verb "würfeln" im Sinne von 'in würfelähnliche Stücke schneiden', z. B. Fleisch, Zwiebeln usw. würfeln. In all diesen Fällen ist ja nicht die exakte geometrische Figur gemeint bzw. wird verlangt, die Kantenlängen genau zu vermessen.--IP-Los (Diskussion) 16:48, 24. Feb. 2026 (CET)Beantworten
Letzter Kommentar: vor 1 Tag21 Kommentare12 Personen sind an der Diskussion beteiligt
Gibt es Krankenkassen, die keinerlei Zuschüsse leisten bei antiwissenschaftlichen Leistngen, wie Heilpraktiker, Zuckerkugeln, Akupunktur und Co.?
Die großen (Techniker, AOK etc.) scheinen das alle zu tun.
Es ist frustrierend.
--~2026-12221-23 (Diskussion) 12:41, 24. Feb. 2026 (CET)Beantworten
Einige BKKs werben wohl damit. Das Problem: Sie vergraulen damit "gute Risiken". Gutverdienende Familien, die "alternative Medzin" begrüßen und insgesamt besonders gesundheitsbewußt leben. Daneben ist Homöopathie deutlich billiger als Psychotherapie. Kurzum: Der Verzicht auf "Paramedizin" ist für die Krankenkassen also nicht lukrativ, sondern führt zu höheren Kosten.--Doc SchneyderDisk.13:27, 24. Feb. 2026 (CET)Beantworten
Soweit ich es verstehe sind alle deutschen Krankenkassen verpflichtet die Kosten zu übernehmen, für alles was der Gemeinsamer Bundesausschuss in den Leistungskatalog hineinschreibt.
Aber dennoch würde ich gerne wissen, ob es Kassen gibt, die sich aktiv gegen antiwissenschasftliche Behandlungsmethoden aussprechen (Statements, Presseerklärung o.ä.) und diese dementsprechend auch nicht bewerben, oder erklären auf ihren Websiten, in ihren Infobroschüren etc. --~2026-12221-23 (Diskussion) 13:12, 24. Feb. 2026 (CET)Beantworten
Der Placebo-Effekt ist nicht antiwissenschaftlich und ich hoffe, dass alle gesetzlichen und privaten Krankenversicherungen die Kosten für günstige Placebos anstatt teure echte Medikamente übernehmen. Ansonsten ist die Antwort richtig, dass die gesetzlichen Krankenkassen nicht selbst über den Mindest-Leistungsumfang entscheiden; zusätzliche Leistungen sind aber möglich (oft als Bonusprogramm bezeichnet). --BlackEyedLion (Diskussion) 13:26, 24. Feb. 2026 (CET)Beantworten
"Aber dennoch würde ich gerne wissen, ob es Kassen gibt, die sich aktiv gegen antiwissenschasftliche Behandlungsmethoden aussprechen", ja, jede Krankenkasse fördert das Gesundwerden mittels Schulmedizin bei schweren Erkrankungen. Sie fördern sinnvolle Vorsorgeuntersuchungen und stellen Informationsmaterial nach dem Stand der Wissenschaft bereit. Ansonsten stimme ich den Vorrednern mit "Homöopathie = Werbebudget-Leistung" und "= Werkzeug zur Verbesserung des Kundenstamms" zu. Grüße, Grand-Duc ist kein Großherzog (Diskussion) 11:10, 25. Feb. 2026 (CET)Beantworten
Die Finanzierung von placebobasierten Therapien hat einen positiven Einfluss auf den Kundenm/w/dstamm: Junge, gesunde Menschen mit geringen Krankheitskosten zahlen vermehrt in die GKV ein, was insgesamt zur Kostenentlastung führt. Der Effekt, dass das Geld für die placebobasierten Therapien eigentlich hinausgeworfen ist, negiert sich dadurch, dass die Mehreinnahmen durch das Placeboangebot höher sind als dessen Kosten. Rechne also damit, dass eine Krankenkasse, „die keinerlei Zuschüsse […] bei antiwissenschaftlichen Leistngen“ leistet, teurer und schlechter ist als eine Krankenkasse, die placebobasierte Therapien aus dem Werbeetat zahlt. --Rôtkæppchen₆₈14:59, 24. Feb. 2026 (CET)Beantworten
Laborjournal schrieb im Oktober, "alle deutschen gesetzlichen Krankenversicherer erstatten homöopathische Leistungen auf die eine oder andere Weise" ([1]) - demnach also nein. Mit Durchschnittskosten von 71 Cent pro Jahr und Versichertem sollte Dein Frust aber überschaubar bleiben. --Rudolph Buch (Diskussion) 15:10, 24. Feb. 2026 (CET)Beantworten
Ein Problem liegt auch darin, dass der Placebo-Effekt in der Regel falsch eingeschätzt wird. Wenn z.B. Kopfschmerzmittel eingenommen werden, dann hat der Placebo-Effekt einen entscheidenden Anteil an der Wirkung, obwohl hier keine Homöopathie im Spiel ist. Das haben z.B. Studien mit Personen gezeigt, von denen einige das Kopfschmerzmittel und einige ein Placebo erhielten. Auch kann eine Besserung schon nach kurzer Zeit (10 min) eintreten, obwohl die Tablette noch gar nicht im Magen aufgelöst und die Wirkstoffe erst recht nicht in den Blutkreislauf aufgenommen wurden. --Optimum (Diskussion) 22:50, 24. Feb. 2026 (CET)Beantworten
In Studien kann man den Teilnehmenden einfach einen günstigen Stoff als Placebo geben (zum Beispiel nur den Füllstoff einer Tablette ohne Wirkstoff), weil man sie vorab darüber aufgeklärt hat, dass sie vielleicht ein Placebo oder vielleicht den Wirkstoff erhalten. Echte Patienten müssen aber ein Placebo erhalten, an dessen angebliche Wirkung sie glauben und über dessen Zusammensetzung sie informiert sind. Eine einfache Tablette ohne Wirkstoff wird bei den meisten Patienten keinen Placebo-Effekt auslösen, sondern das Placebo muss in irgendeiner alternativen Weise, zum Beispiel homöopathisch, behandelt worden sein, damit die Patienten an seine Wirkung glauben. --BlackEyedLion (Diskussion) 23:53, 24. Feb. 2026 (CET)Beantworten
Lasst mir die Schüsslersalze in Ruhe! Ich erkläre mich kurz: Ich bin absoluter Schulmediziner. Absolut! Aber irgendwann kommt bei irgendeiner Sache mal raus, dass da doch was dran ist. So ist es in der Physik. Ich las, dass die Physiker sagen, von allen absurden bis schwachsinnigen Dingen die Menschen behaupten, und darunter fällt auch der Kugelblitz, könnte trotz allem mal eine neue Erkenntnis kommen, dass es Kugelblitze eben doch gibt. Mir geht es so mit den Schüsslersalzen. Eines Tages, von allen anderen absurden und schwachsinnigen Ideen losgelöst, kommt doch mal heraus, dass an denen was dran ist. Immerhin wiesen die Ergebnisse der Chemienobelpreisträger von 2003 Agre und McKinnon in diese Richtung. Und: Bei den Schüsslersalzen gibt es nur zwei Denkschulen. Die Homöopathie dagegen hat sich endlos aufgespalten. Ähnlich wie die Religion bei "Leben des Brian". Le Duc de Deux-Ponts (Diskussion) 12:31, 25. Feb. 2026 (CET)Beantworten
Nur um das richtigzustellen: Agre und McKinnon haben absolut 0 zu Schüsslersalzen gesagt (sag ich als einer, der auf Agre's Forschungsfeld ausgiebig weiter geforscht und promoviert hat). Genaueres erklären dir sicher die Löscher des alten Cafes, frag die mal. --~2026-12444-37 (Diskussion) 13:00, 25. Feb. 2026 (CET)Beantworten
Aaah, hatte ich das Thema also doch schon mal hier irgendwo platziert. Nein, die beiden haben nichts zu den Schüsslersalzen gesagt, aber die Entdeckung dieser Versorgungskanäle im menschlichen Körper erklärt das Wirkprinzip der Schüsslersalze, zumindest nach der Lesart der einen Denkschule. Pardon, wenn ich mich da nicht richtig ausdrücke, ich hatte damals vom Nobelpreis in "Die Zeit" gelesen und es ist lange her... Le Duc de Deux-Ponts (Diskussion) 13:19, 25. Feb. 2026 (CET)Beantworten
Ach so ist das, wir nähern uns den Einsteinschen Orgons. Immerhin hat er zu denen was gesagt, jedenfalls anfangs... Für interessierte Mitleser: die Abbildung 5 in dieser berühmten Publikation dürften eindeutig gegen die Möglichkeit irgendwelche Schüsslersalzeffekte sprechen. Was ist mit den Cafe-Löschern? Dieser Service wäre eigentlich der ihre Aufgabe... --~2026-12444-37 (Diskussion) 14:55, 25. Feb. 2026 (CET)Beantworten
Bei Homöopathie scheint es nur zwei Lager zu geben. Diejenigen, die es für kompletten Unfug halten, und Homöopathie-Gläubige, die eine Substanzwirkung der Kügelchen postulieren. Von der "dritten Meinung" liest man selten. Und die lautet: Homöopathie eine der erfolgreichsten Methoden, um den Placebo-Effekt dermaßen zu etablieren, dass er klinisch nutzbar wird. Vom Placebo-Effekt wollen allerdings beide Lager nichts hören.
Natürlich sind wir jetzt schon längst nicht mehr bei der auslösenden Frage, sondern bei einer Café-artigen Diskussion. Deswegen bringe ich noch folgendes: Die Homöopathie sagte vor über 200 Jahren ursprünglich, dass wenn man die Symptome bekämpft sich der Mensch dann wohl fühlt. Die spätere New-Age-Bewegung hat dies dann um 180 Grad gedreht und redet immer von der tieferen Ursachenbekämpfung. Homöopathen die dem folgen, nennen sich absurderweise trotzdem "klassischer Homöopath", obwohl sie dem Ursprungsgedanken nicht mehr folgen. Dann gibt es wieder die, die sagen, lasst uns doch fröhlich das Zeug ineinander mischen. Auch das kein Originalgedanke. Und dann gibt es diejenigen die die Mondphasen noch mit einbauen wollen. Schnell multipliziert sich das in zig Unterschulen (oder potenziert es sich bei den Homöopathen?). Aber am Ende ist es eigentlich egal, denn die Homöopathie wirkt nicht über den Placeboeffekt hinaus. Le Duc de Deux-Ponts (Diskussion) 09:26, 26. Feb. 2026 (CET)Beantworten
Dieser Abschnitt kann archiviert werden. Zur Ausgangsfrage ist alles gesagt; Offtopic-Diskussion über die Wirksamkeit welcher Placebos bitte woanders hin verlagern.--Chianti (Diskussion) 17:48, 1. Mär. 2026 (CET)
Letzter Kommentar: vor 45 Minuten31 Kommentare12 Personen sind an der Diskussion beteiligt
Es gibt ja Hauptstädte wie Amsterdam, die sind nicht Regierungssitz. Der Sitz der Regierung begründet also noch keine Hauptstadt. Nun steht in der WP, dass Bonn von 1973 bis 1990 Hauptstadt der BRD war. Gibt es dazu eine demokratische Abstimmung, einen Beschluss oder einen Gesetzestext, den das Parlament verabschiedet hat? Eine Regierungserklärung Brandts macht ja aus Bonn keine Hauptstadt.
Erstens wäre es gut, wenn du angegeben hättest, wo du diese Information gefunden hast, nämlich in der Einleitung von Bonn. Zweitens halte ich die Information für falsch. Der Einzelnachweis ist die Regierungserklärung von Willy Brandt: "Gestützt auf eine wertvolle Erörterung im neuen Kabinett will ich noch dies sagen: Wir wissen sehr wohl, daß es einer engen Kooperation von Stadt, Land und Bund bedarf, damit Bonn seine Funktion als Bundeshauptstadt gut erfüllen kann." Darin wird nicht behauptet, dass Bonn erst dann Hauptstadt wurde. Der Bundestag schreibt selbst von provisorischem Regierungssitz und provisorischer Hauptstadt ab 1949: https://www.bundestag.de/dokumente/textarchiv/1949-11-03-regierungssitz-bonn-337836. Nur weil man Bonn 1949 nicht Hauptstadt nennen wollte, heißt das nicht, dass es keine war. Und nur weil es Länder gibt, die die beiden Funktionen trennen, heißt das nicht, dass man immer über beide Funktionen gesondert bestimmen müsste; vielmehr gilt, dass man ohne gesonderte Festlegung annehmen kann, dass beide Funktionen bei derselben Stadt liegen. --BlackEyedLion (Diskussion) 20:44, 24. Feb. 2026 (CET)Beantworten
Es ist nicht verpflichtend, dass Hauptstadt, Regierungssitz und Parlamentssitz zusammenfallen müssen. Hauptstadt und Regierungssitz von Wurttemberg-HohenzollernWürttemberg-Hohenzollern war Tübingen, Parlamentssitz Bebenhausen, das damals aber noch kein Ortsteil Tübingens war. Die Schweiz hat keine offizielle Hauptstadt, nur eine De-facto-Hauptstadt. Die DDR hatte eine exterritoriale Hauptstadt, da Ostberlin dem Viermächtestatus folgend kein Bestandteil der SBZ oder DDR war. --Rôtkæppchen₆₈23:41, 24. Feb. 2026 (CET)Beantworten
In dem Text wird nur erklärt, was der Fragesteller bereits selbst als Vorwissen angegeben hat, nämlich dass Will Brandt 1973 Bonn als Bundeshauptstadt bezeichnet hat. Es steht aber nicht darin, ob es dazu weitere Beschlüsse gegeben hat. --BlackEyedLion (Diskussion) 15:46, 25. Feb. 2026 (CET)Beantworten
Es war aber Bestandteil der Brandtschen Ostpolitik, dass Bonn das Prädikat Provisorium verlor. Im Artikel Ostpolitik der Bundesrepublik Deutschland bis 1990 stehen die Details. Im Artikel Hauptstadtfrage der Bundesrepublik Deutschland wird die Bonn-Vereinbarung von 1970 referenziert. Andere Quellen referenzieren eine Regierungserklärung der Regierung Brandt vom 18. Januar 1973.[2]: „Gestützt auf eine wertvolle Erörterung im neuen Kabinett will ich noch dies sagen: Wir wissen sehr wohl, daß es einer engen Kooperation von Stadt, Land und Bund bedarf, damit Bonn seine Funktion als Bundeshauptstadt gut erfüllen kann.“ --Rôtkæppchen₆₈ 21:56, 25. Feb. 2026 (CET) Unter [3] wird das Datum noch etwas präzisiert: „In den 1970er Jahren wandelte sich Bonn endgültig vom Provisorium zur Bundeshauptstadt und festigte seine Stellung als Sitz von Parlament und Regierung. Zur Richtungsentscheidung kam es am 15. Juli 1970, als der Bund mit dem Land NordrheinWestfalen (NRW) und der Stadt Bonn die „Bonn-Vereinbarung ’70“ abschloss.“ Referenziert wird das mit „Deutscher Bundestag, Wissenschaftliche Dienste, Die Beziehungen zwischen dem Bund und der Stadt Bonn 1949–1987, Bonn 1988“. --Rôtkæppchen₆₈22:14, 25. Feb. 2026 (CET)Beantworten
"Inoffiziell" wurde Bonn übrigens schon viel früher als "Hauptstadt" bezeichnet. Schon 1949 erschien der Stollfuss-Reiseführer (Band 17) "Bonn : Führer durch die Bundeshauptstadt" unter diesem Titel. Sich dem zu verweigernd, war mehr so ein Ding von (manchen/vielen) Politikern, aus Gründen. So wie Deutschland in den Grenzen von 1937 zeichnen und so. --AMGA 🇺🇦 (d)23:01, 25. Feb. 2026 (CET)Beantworten
"Sich dem zu verweigern" konnte am sehr knappen Abstimmungsergebnis, aber natürlich auch an unsauberen Praktiken (Stimmenkauf etc.) gelegen haben. Da muss man nicht 1937 bemühen. --Schwäbin23:31, 25. Feb. 2026 (CET)Beantworten
Das bezog sich auf "aus Gründen". Die Verweigerungen, Berlin als gesamtdeutsche Hauptstadt oder die Grenzen von 1937 "abzuschreiben" hatten ähnliche Ursachen. --AMGA 🇺🇦 (d)23:59, 25. Feb. 2026 (CET)Beantworten
Das sehe ich nicht so. 1949 hatten viele noch die Hoffnung, dass Berlin bald wieder gesamtdeutsche Hauptstadt würde. Dass das zeitnah noch passieren könnte, sahen 1970 dann zunehmend mehr Leute anders. Aber anfangs waren sicherlich viele überzeugt davon, dass Bonn wirklich nur ein Provisorium sein würde. --Schwäbin13:25, 26. Feb. 2026 (CET)Beantworten
Das liegt auch daran, dass rein völkerrechtlich die deutschen Regierungen bis zum Inkrafttreten des Zwei-plus-Vier-Vertrags nicht die volle Souveränität über das deutsche Staatsgebiet hatten, sondern die alliierten Hauptsiegermächte. In deren Berliner Erklärung (Erstes Protokoll) wird in Artikel 2 d) ausdrücklich auf die deutschen Grenzen mit dem Stand vom 31.12.1937 Bezug genommen. Mit dem Dritten Protokoll über die Errichtung der Besatzungszonen wurde das Zonenprotokoll#Das 1. EAC-Zonenprotokoll in Kraft gesetzt; auch hier ist von den Grenzen von 1937 die Rede. Bis zum Abschluss eines endgültigen Friedensvertrags bestand der Viermächte-Status fort, und zwar de jure über Deutschland in den Grenzen von 1937. Das als schlichtes "Sich Verweigern" abzutun, wird also der rechtlichen Situation nicht annähernd gerecht. --Chianti (Diskussion) 20:25, 1. Mär. 2026 (CET)Beantworten
Das 3. Zonenprotokoll ist von 1945, da war wirklich noch alles offen. Formaljuristisch hast du völlig. Das „Verweigern“ meint vermutlich, dass noch bis in die 1960er Jahre hinein zahlreiche führende Politiker aus diesen formaljuristischen Vorbehalten die eventuell bestehende tatsächliche Möglichkeit einer Grenzrevision (mit im Extremfall den Grenzen von Sylvester 1937) ableiteten, genauer gesagt, dass sie die Bevölkerung glauben ließen, das könnte eventuell doch noch in Zukunft so ablaufen, womit man damals noch Wählerprozente generieren konnte. --Dioskorides (Diskussion) 20:43, 1. Mär. 2026 (CET)Beantworten
Klar, nach bundesdeutscher Sichtweise, und daher in den dortigen "Lexika, Karten und Atlanten". In "ostdeutschen", polnischen und sowjetischen nicht, auch nicht vor 1970. --AMGA 🇺🇦 (d)00:02, 26. Feb. 2026 (CET) PS Hier ist eine Karte der Sowjetunion von 1946 (Achtung, > 300 MB), die bis weit nach Deutschland reicht. Da sind die Grenzen der Sowjetunion und Polens wie normale Staatsgrenzen schon genau so eingezeichnet, wie sie bis heute sind bzw. für die Sowjetunion bis 1991 waren. (Interessant: fast alle früheren deutschen Ortsnamen in Polen und Sowjetunion noch unverändert, in der Karte natürlich kyrillisch transkribiert; nur Kaliningrad schon nicht mehr Königsberg.) Aber das wird nun schon OT...Beantworten
Die Idee, die Ostgebiete wider besseren Wissens nicht für abgeschrieben zu erklären, hatte durchaus politisches Kalkül. Es ging darum, die aus diesen Gebieten zwangsumgesiedelten Menschen politisch bei der Stange zu halten und sie nicht an politisch extreme Strömungen zu verlieren. Deswegen gaben sich die gemäßigten politischen Parteien der Bonner Republik betont zwangsumgesiedeltenfreundlich. Dass diese Gebiete verloren waren, war de facto klar, aber die Politik weigerte sich, diese Tatsachen auszusprechen. Das war, wie bei der Hauptstadtfrage, heißer Brei. --Rôtkæppchen₆₈00:50, 26. Feb. 2026 (CET)Beantworten
"sollte klar sein, dass es um die Hauptstadt ging, ohne das Wort in den Mund zu nehmen" Das trifft es exakt. Natürlich war klar, was damit gemeint war, da damit ja nicht nur der Regierungssitz, sondern der Sitz des Staatsapparats gemeint war und keine andere Stadt als Hauptstadt de jure bestimmt worden war. Die Bundesrepublik in der damaligen Zeit war Provisorium, daher ja die Bezeichnung "Grundgesetz" und nicht "Verfassung", siehe z. B. der Verfassungskonvent in Herrenchiemsee, der sich einig "über das föderative Prinzip und darüber [einig war], daß kein Staat, sondern nur ein Fragment geschaffen werden könne." (zit. n. Dennis/Steinert [Hg]: Deutschland 1945-1990, S. 92), vgl. auch die Ausführungen Anton Pfeiffers in seiner Eröffnungsrede, warum die Ministerpräsidenten Grundgesetz statt Verfassung vorgeschlagen haben, abgedruckt in Niehuss/Lindner (Hg.), Dt. Geschichte in Quellen u. Darstellung, Bd. 10, S. 171f., zur Auffassung Staatsfragment statt Staat vgl. wiederum die Ausführungen Carlo Schmids im Parlamentarischen Rat (8.9.1948), abgedruckt in Michaelis/Schraepler/Scheel (Hg.), Ursachen und Folgen, Bd. 26, S. 186.
Um mal eine Sicht von außen anzuführen, sei auf die DDR verwiesen. Der DDR-Duden druckte bis einschließlich der 16. Aufl. "Bonn (On. [= Ortsname])", z. B. in der 16. Aufl., Druck von 1969, S. 63, ab der 17. Aufl. von 1976 aber "Bonn (Hptst. der BRD)" (S. 95). Dementsprechend heißt es dann in "Meyers Universal-Lexikon", Bd. 1 von 1980, S. 320: "Bonn: Hptst. der BRD, am Rhein, Nordrhein-Westfalen" und auf S. 366 wird über dem Lemma "Bundesrepublik Deutschland" als Hauptstadt ebenfalls Bonn angegeben.--IP-Los (Diskussion) 11:20, 26. Feb. 2026 (CET)Beantworten
Ein Beantwortungsversuch zu dieser Frage hat doch nur Sinn, wenn über den Begriffsinhalt von „Hauptstadt“ Klarheit besteht, zumindest bei den hiesigen Diskutanten. „Regierungssitz“ ist klar, da sitzt die Regierung, „Parlamentssitz“ ebenso, da sitzt das Parlament. Aber was ist „Hauptstadt“? Im Artikel Hauptstadt steht etwas von „politischem Zentrum“. Das ist klar, wenn Regierungs- und Parlamentssitz kongruent sind. Aber wenn nicht? Natürlich hat jeder Staat die Kompetenz, irgendeine Stadt zur „Hauptstadt“ zu erklären, auch wenn da gar nichts los ist, die kann mitten im Urwald oder der Wüste liegen. Aber eine solchermaßen defininierte Hauptstadt ist keine Hauptstadt, die dem Begriffssinn entspricht. --Dioskorides (Diskussion) 12:36, 26. Feb. 2026 (CET)Beantworten
Ja, wollte ich so ähnlich auch schon schreiben. Wozu *muss* ein Staat (oder eine subnationale Einheit) überhaupt eine "Hauptstadt" haben, des Begriffes wegen? OK, alle Organe sitzen irgendwo, oft im gleichen Ort, aber... --AMGA 🇺🇦 (d)13:07, 26. Feb. 2026 (CET)Beantworten
Und dann gibt es noch das Phänomen der exterritorialen Hauptstädte. Die Kreisbehörden des Enzkreises sitzen alle in Pforzheim. Pforzheim gehört aber nicht zum Enzkreis, sondern bildet einen Stadtkreis (außerhalb Baden-Württembergs kreisfreie Stadt genannt). Betschuanaland hatte auch eine exterritoriale Hauptstadt. Die DDR hab ich oben schon genannt. Das hatte auch zur Folge, dass der Ständige Vertreter der BRD offiziell „Ständiger Vertreter der Bundesrepublik Deutschland bei der DDR“ (Fettung von mir) hieß. --Rôtkæppchen₆₈13:35, 26. Feb. 2026 (CET)Beantworten
@Dioskorides, Le Duc de Deux-Pont und Amga: Solch eine Diskussion trägt hier aber nichts zur Sache bei, denn Bonn wurde als Hauptstadt angesehen, dafür gibt es ja Quellen. Müssen Staaten Hauptstädte haben? Reiche mußten das nicht, siehe das Heilige Römische Reich (Deutscher Nation).
Heute ist diese Frage aber durchaus relevant, siehe Tel Aviv und Jerusalem. Selbst das Beispiel Rio de Janeiro ist hier nicht zielführend, denn Brasilìa hat auch für Brasilien eine große Bedeutung. Die wichtigen politischen Entscheidungen werden dort gefällt, nicht in Rio de Janeiro. Das aber ist die Funktion einer Hauptstadt. Am 8.1.2023 haben Bolsenarios Anhänger nicht etwa Gebäude in Rio de Janeiro gestürmt, sondern in Brasilìa, um die Macht für ihren abgewählten Präsidenten wiederzuerlangen. Das heißt also: Eine Hauptstadt muß nicht unbedingt die größte Stadt sein oder aber kulturelles oder wirtschaftliches Zentrum. Das ist z. B. Washington D.C. auch nicht. Dennoch würde hier wohl kaum jemand behaupten, sie sei es nicht, sondern New York, Los Angeles oder Philadelphia. Trumpanhänger haben den Kongreß gestürmt - und der steht nun einmal in der Hauptstadt Washington. Für Bonn stellt sich diese Frage auch nicht, denn dort wurden die Bundesgesetze gemacht, dort saß die Regierung. Bundespolitisch gesehen war die Stadt damit wichtiger als Hamburg, Frankfurt a. M. oder München.
Schaut man sich den Artikel Hauptstadt an, dann stellt Amsterdam eher die Ausnahme als die Regel dar. Die Fragestellungen, die hier also generell aufgeworfen wurden, betreffen lediglich Ausnahmefälle, von denen einige wiederum noch nicht einmal diese Fragen berühren, z. B. Stadtstaaten. Selbst beim Ausnahmefall Vaduz, das sich Hauptort nennt, da es keine Stadt ist, würden diese Fragen irrelevant sein, da dort alle Staatsorgane sitzen und der Ort das politische Zentrum des Landes ist. Vielmehr zeigt sich, daß Hauptstädte in der Regel Regierungssitz und politisches Zentrum eines Landes sind. Die Definitionsfrage aber stellt sich bei Bonn gar nicht, da es sowohl in der Bundesrepublik als auch im Ausland als Hauptstadt angesehen worden ist.
Auffällig ist lediglich, daß dieser Terminus offiziell bis in die 1970er Jahre bewußt gemieden wurde. Grund: siehe Präambel des Grundgesetzes, gültig bis 1990: "[...] hat sich das Deutsche Volk in den Ländern [...], um dem staatlichen Leben für eine Übergangszeit eine neue Ordnung zu geben, kraft seiner verfassungsgebenden Gewalt dieses Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland beschlossen. Es hat auch für jene Deutschen gehandelt, deren mitzuwirken versagt war. Das gesamte Deutsche Volk bleibt aufgefordert, in freier Selbstbestimmung die Einheit und Freiheit Deutschlands zu vollenden. [meine Hervorheb.]" Die Bezeichnung Hauptstadt hätte die Teilung auch in Worten noch sichtbarer gemacht. Erst durch den Mauerbau und damit auch die langsam einkehrende Einsicht, daß das schon lange nicht mehr nur eine Übergangslösung ist, hat dann dazu geführt, daß das ausgesprochen bzw. ausgeschrieben wurde, was schon längst Realität war - und zwar seit 1949. Dennoch gab es immer wieder Formulierungen, die die Tür für eine Vereinigung offen hielten, siehe Rotkaeppchens Beitrag oder aber auch der Besuch Honeckers 1987, der eben von seiten der Bundesrepublik nicht als Staatsbesuch bezeichnet wurde.--IP-Los (Diskussion) 14:28, 26. Feb. 2026 (CET)Beantworten
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Auf vielen Internetseiten werden oft kleinere Werbebilder eingeblendet. Damit man diese Bilder einzeln abschalten kann, haben diese oft in der rechten oberen, oder auch in einer anderen Ecke ein X oder drei Punkte. Meine Frage ist nun: Wie kann ich jene Bilder einzeln abschalten, die dieses X oder diese Punkte nicht haben? Windows 10 und Edge würde ich gerne weiter verwenden. Alle Bilder gemeinsam will ich nicht abschalten. --Karl Bednarik (Diskussion) 06:47, 26. Feb. 2026 (CET)Beantworten
Das ist abhängig vom Werbepartner. Manche liefern dieses X mit aus (ich glaube, Google Ads z.B.), die meisten jedoch nicht. Somit kann man diese dann auch nicht auf diese Art ausblenden. Da hilft dann nur ein Werbeblocker. Der entzieht den Webseiten dann aber mitunter die Existenzgrundlage. --GrandmasterA (Diskussion) 07:41, 26. Feb. 2026 (CET)Beantworten
Ich sehe fast gar nie Werbung, nutze Firefox mit dem Werbeblocker uBlock Origin. Im Firefox rechts oben auf die drei Striche neben dem Puzzleteil klicken -> Erweiterungen und Themes -> wenn's nicht schon vorgeschlagen wird nach uBlock Origin suchen und "zu Firefox hinzufügen" klicken. Ruhe genießen. Probier's doch einfach mal parallel zu Deinem Edge aus. Und überzeuge Dich selbst. --Schwäbin13:23, 26. Feb. 2026 (CET)Beantworten
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Habe hier jemand, der in seinem Pass als Geburtsort "Damascus Suburb" stehen. Dies bedeutet, "Rif-Dimaschq" oder eben "Damaskus-Land". Das macht Syrien ganz konsequent immer schon so, im Pass steht nur das Geburtsgouvernement In der Geburtsurkunde steht dann immer der echte Geburtsort. In dieser Geburtsurkunde steht nun aber als Geburtsort Damaskus. Damaskus liegt aber, wenig überraschend im Gouvernement Damaskus. Kann es aber sein, dass einige Ecken und Viertel der riesigen und immer noch wachsenden Stadt mittlerweile in das sie kreisförmig umgebende Gouvernement hineinwächst? Le Duc de Deux-Ponts (Diskussion) 08:30, 27. Feb. 2026 (CET)Beantworten
Wie steht es denn auf Arabisch da oder ist die Geburtsurkunde nur auf Englisch? An sich sollte eine Gemeindegrenze nicht die Grenze der übergeordneten Verwaltungsregion schneiden. Wenn Damaskus, dann also auch Gouvernement Damaskus. Wenn Gouvernement Rif-Dimaschq, dann Nachbargemeinde. --Grullab (Diskussion) 10:17, 27. Feb. 2026 (CET)Beantworten
Das sind zwei Wissensfragen. ad 1) Ist das ein großer Hype? Offensichtlich ja, mittlerweise gibt es Artikel in 42 Wikipedia-Versionen zu dem Meme (in der de-WP zum Glück noch nicht), die Google-Treffer gehen sicher in die Millionen und die meisten Kinder, auch hierzulande, werden mit den beiden Zahlen was anzufangen wissen. ad 2) Skrilla scheint in der Tat der Ursprung des Ganzen zu sein. Was 6-7 als Symptom einer voranschreitenden Verblödung angeht, en:6-7 meme sieht das ähnlich und sagt "The meme has been linked by multiple news outlets to the wider "brain rot" phenomenon". Wobei die Klage über "die Jugend von heute" und die allgemeine Degeneration vermutlich so alt wie die Menschheit ist. Wen die 6-7-Geschichte nervt, der tröste sich damit, dass Hypes wie diese eine vergleichsweise kurze Halbwertszeit haben; nächstes Jahr um diese Zeit weiß kein Mensch mehr, was 6-7 ist. Ich glaub, wir können dann das hier auch schließen. Wirklich Erhellendes wird das Thema nicht hergeben. Mal abgesehen davon, dass 6x7=42 ist und damit die Antwort auf die endgültige Frage nach dem Leben, dem Universum und dem ganzen Rest. --Proofreader (Diskussion) 17:42, 27. Feb. 2026 (CET)Beantworten
Warum "in der de-WP zum Glück noch nicht"? Als popkulturelles Phänomen der Zeitgeschichte sehe ich sehr großen Bedarf für einen Artikel auch hierzuwiki. Ich würde eher sagen "schade, dass ausgerechnet der deutschsprachige Artikel noch fehlt". --muns (Diskussion) 17:49, 27. Feb. 2026 (CET)Beantworten
+1, speziell zum "die Jugend von heute" Dummheiten wie diese gab es, gibt es und wird es leider wohl immer geben. Ein historisches Beispiel mag der Schnabelschuh sein. Irgendwie müssen sich die Kinder von ihren Eltern absetzen. --Elrond (Diskussion) 12:29, 1. Mär. 2026 (CET)Beantworten
Dieser Abschnitt kann archiviert werden. Jammern wie "ich verstehe die Jugend von heute nicht mehr" und Fragen nach Meinungen und Einschätzungen sind keine Wissensfragen.--Chianti (Diskussion) 01:04, 28. Feb. 2026 (CET)
Bezüglich "How much is the fish?" meine ich auch mal eine (ältere) Geschichte gehört zu haben. Es soll ein Witz / Geschichte sein, ich bekomme es allerdings nicht mehr so richtig zusammen.
Eine Person geht in eine Metzgerei und fragt das Verkaufspersonal was den der Fisch dort kosten würde. Darauf die Verkaufsperson: "Aber das ist Schweinefleisch!". Darauf der Kunde: "Mich interessiert nicht, wie der Fisch heißt, sondern was er kostet!".
Kann die Geschichte / den Witz jemand bestätigen? Ich habe jetzt absichtlich "Person" geschrieben, ich meine mich zu erinnern, es wäre ein Jude (Jüdischer Witz / Chuzpe). Ich bin mir aber überhaupt nicht sicher, ob da meine Erinnerungen stimmen. Danke für die Aufklärung. Gruß kandschwar (Diskussion) 22:55, 28. Feb. 2026 (CET)Beantworten
Ist aber eher kein Witz sondern Quiz oder (jetzt gelöstes) Rätsel. Der Legende nach ist der Ursprung des Namens tatsächlich irgend ein Verkaufsstand, aber ich dachte es sei ein britischer Supermarkt gewesen. Wo ein Kunde eben solches gerufen habe, und ein sicher nüchterner Baxxter das dufte fand, in der Situation. Das ist glaubhaft, keine Gruppe die sich ihr Dosenbier per Kurier ins Kensington Hotel fahren lässt, auch "Hyper Hyper" begann mal als suffiges Party-Gegröle, übrigens auch die Idee zum Namen "Böhse Onkelz" sei der so genannten Band mal in einem Supermarkt gekommen. Sonderlich sinniger Sprachwitz oder gar Lyrik im deutschen Pop wie man wissen konnte nicht ganz so gefragt. Anderswo kriegt noch'n Thom Yorke für seine Verse regelmäßig das Fett weg, meine Herren, das ist Anspruch. -~2026-13251-21 (Diskussion) 01:11, 1. Mär. 2026 (CET)Beantworten
Das deutsche Reich endete doch erst am 23. Mai bei der Verhaftung der Reichsregierung, bzw. sogar erst am 05. Juni, als der alliierte Kontrollrat alles übernahm... Rolz Reus (Diskussion) 12:17, 1. Mär. 2026 (CET)Beantworten
Das ist ein klassischer Witz über die Schelmenhaftigkeit und/oder Bigotterie. Schweinefleisch ist verboten, also wird es anders genannt und alles ist gut. Fürs Christentum mögen das die Maultaschen oder Herrgottsbscheißerle, der Pharisäer und zig andere Speisen sein, um den Herrgott (oder besser die Mitmenschen) hinters Licht zu führen. --Elrond (Diskussion) 12:37, 1. Mär. 2026 (CET)Beantworten
Der ursprüngliche Witz dürfte wirklich der Jiddische Witz bezüglich des Schinkens sein. Es hatte mich bei meinen häufigen Besuchen in der New Yorker China Town schon damals (fast halbes Jahrhundert her) verwundert, wieviele Besucher die Restaurants dort aus dem benachbarten Garment District hatten. Dass man die Fragemethode auch auf andere "verbotene" Ware ausdehnen kann steht außer Frage. --Wuselig (Diskussion) 16:15, 1. Mär. 2026 (CET)Beantworten
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Ich suche eine Wetter-Website die für den aktuellen Tag gleichzeitg Istwert und Prognosewert anzeigt, also z.B. links von 17 h die bis dato gemessene Temperaturkurve und rechts von 17 h die erwartete Temperaturkurve (idealerweise auch beide parallel)?
Manche Smart-Home- und Gebäudeautomatisierungssysteme können 24-Stunden-Trends der gemessenen Außentemperatur darstellen, z.B. AVM Fritz oder Siemens Desigo. Das läuft dann nicht über irgendeine Website, aber AVM Fritz lässt sich bei entsprechender Einrichtung von überall mit dem Androiden abrufen. --Rôtkæppchen₆₈23:24, 27. Feb. 2026 (CET)Beantworten
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Ich habe jemand mit einem Smartphone gesehn und würde gern wissen was für ein Modell das war: Oktagon-Profil, also Kanten "abgeschrägt", Farbe Grün und entsprechend Gebrauchsspuren kein aktuelles Modell. Kann das jemand identifizieren? --itu (Disk) 21:20, 27. Feb. 2026 (CET)Beantworten
Abgeschrägt heisst: ein Oktagon-Profil 8 scharfen Ecken von 45 135 Grad. Das kann ich beim Galaxy S6 edge in der Bildersuche nicht sehen. --itu (Disk) 21:36, 27. Feb. 2026 (CET)Beantworten
Kann ich auch nicht per Bildersuche erkennen. Ist auch nicht unbedingt ein rugged-Phone, weil keine extra-Kanten aus Kunststoff, sondern alles direkt Metallcase, glatt, auch kein Riffelprofil. --itu (Disk) 22:41, 27. Feb. 2026 (CET)Beantworten
Und es war keine extra Handy(schutz)hülle? Es gibt welche, die ziemlich martialisch aussehen. Außerdem: Du hast nichts zur Größe (z.B. im Vergleich zu einer Hand) gesagt. Grüße, Grand-Duc ist kein Großherzog (Diskussion) 22:56, 27. Feb. 2026 (CET)Beantworten
Letzter Kommentar: vor 13 Minuten1 Kommentar1 Person ist an der Diskussion beteiligt
Oder anders: ein Körper in Ruhr und bei Zimmertemperatur. Man trink 1 Liter Wasser auf einmal. Wie viel kommt relativ schnel als Urin wieder raus?
Focus sagt pro Stunde 200 ml.
Andere Aussage die ich gefunden habe: "Die Nieren können etwa 0,8 bis 1,0 Liter pro Stunde verarbeiten".