Stefano Moro
| Stefano Moro (2024) | |
| Zur Person | |
|---|---|
| Geburtsdatum | 22. Juni 1997 |
| Nation | |
| Disziplin | Bahn (Kurzzeit/Ausdauer) / Straße |
| Verein(e) / Renngemeinschaft(en) | |
| 2021– | Arvedi Cycling |
| Internationale Team(s) | |
| 2016 2018 2020 |
Unieuro Wilier Biesse Carrera Gavardo Biesse Arvedi |
| Letzte Aktualisierung: 17. Oktober 2025 | |
Stefano Moro (* 22. Juni 1997 in Fontanella) ist ein italienischer Radsportler, der Rennen auf Straße- und Bahn bestreitet.
Sportlicher Werdegang
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Stefano Moro ist ein Allrounder im Radsport: Er begann in den 2010er mit Bahnradsport in den Kurzzeitdisziplinen. So wurde er 2014 italienischer Junioren-Meister im Zeitfahren, im Jahr darauf erneut im Zeitfahren sowie im Teamsprint (mit Imerio Cima und Mattia Geroli). In den folgenden Jahren bestritt er vorrangig Rennen auf der Straße, wenn auch nur mit mäßigem Erfolg, sowie Ausdauerrennen auf Bahn. 2019 gewann er mit Carloalberto Giordani, Davide Plebani, Francesco Lamon und Liam Bertazzo bei den Europaspielen die Silbermedaille in der Mannschaftsverfolgung. Im Jahr darauf belegte er mit Lamon, Jonathan Milan und Gidas Umbri bei den Europameisterschaften Rang zwei in Mannschaftsverfolgung und mit Lamon Rang drei im Zweier-Mannschaftsfahren. Mit Davide Plebani gewann er 2020 das Sechstagerennen von Fiorenzuola d’Arda.
2022 schlug Ivan Quaranta, neu installierter Betreuer des italienischen Verbandes für die Kurzzeitdisziplinen auf der Bahn, Moro vor, erneut in diesen Bereich zu wechseln. In den Jahren zuvor waren die Sprintdisziplinen in Italien vom nationalen Verband Federazione Ciclistica Italiana vernachlässigt worden. 2024 errang Moro bei den Bahneuropameisterschaften die Bronzemedaille im Keirin, nachdem er im Jahr zuvor bei den Weltmeisterschaften Zehnter in dieser Disziplin geworden war. Dies war der erste Erfolg eines Italieners im Kurzzeitbereich seit dem zehnten Platz von Roberto Chiappa bei den Olympischen Spielen in Peking.[1]
2025 wurde Moro für Starts in Keirin und Sprint bei den Bahnweltmeisterschaften in Santiago de Chile nominiert.[2]
Privates
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Stefano Moro ist liiert mit der italienischen Radsportlerin Martina Fidanza.[1]
Palmarés
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Bahn
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]2014
- 2015
Italienischer Junioren-Meister – Zeitfahren, Teamsprint (mit Imerio Cima und Mattia Geroli)
2019
Europaspiele – 1000-Meter-Zeitfahren, Mannschaftsverfolgung (mit Carloalberto Giordani, Davide Plebani, Francesco Lamon und Liam Bertazzo)
2020
Europameisterschaft – Mannschaftsverfolgung (mit Francesco Lamon, Jonathan Milan und Gidas Umbri)
Europameisterschaft – Zweier-Mannschaftsfahren (mit Francesco Lamon)- Sechstagerennen von Fiorenzuola d’Arda (mit Davide Plebani)
2024
Europameisterschaft – Keirin
Weblinks
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Stefano Moro in der Datenbank von ProCyclingStats.com (englisch)
- Stefano Moro in der Datenbank von FirstCycling.com
Einzelnachweise
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- ↑ a b Marco Cangelli: Stefano Moro e il pazzo bronzo europeo nel keirin. In: ecodibergamo.it. 6. Februar 2024, abgerufen am 17. Oktober 2025 (italienisch).
- ↑ Track World Championships in Chile: 19 Italians called up - Quotidiano Sportivo. In: sport.quotidiano.net. 15. Oktober 2025, abgerufen am 17. Oktober 2025 (englisch).
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Moro, Stefano |
| KURZBESCHREIBUNG | italienischer Radsportler |
| GEBURTSDATUM | 22. Juni 1997 |
| GEBURTSORT | Fontanella |