Manuel Gulde
| Manuel Gulde | ||
| Personalia | ||
|---|---|---|
| Geburtstag | 12. Februar 1991 | |
| Geburtsort | Mannheim, Deutschland | |
| Größe | 184 cm | |
| Position | Innenverteidigung | |
| Junioren | ||
| Jahre | Station | |
| SC Pfingstberg-Hochstätt | ||
| –2007 | VfL Neckarau | |
| 2007–2010 | TSG 1899 Hoffenheim | |
| Herren | ||
| Jahre | Station | Spiele (Tore)1 |
| 2010–2012 | TSG 1899 Hoffenheim | 7 (0) |
| 2010–2012 | TSG 1899 Hoffenheim II | 23 (1) |
| 2012–2013 | SC Paderborn 07 | 13 (1) |
| 2013–2016 | Karlsruher SC | 66 (4) |
| 2016–2025 | SC Freiburg | 164 (7) |
| 2019–2025 | SC Freiburg II | 2 (0) |
| Nationalmannschaft | ||
| Jahre | Auswahl | Spiele (Tore) |
| 2006–2007 | Deutschland U16 | 10 (1) |
| 2007–2008 | Deutschland U17 | 6 (1) |
| 2008 | Deutschland U18 | 2 (0) |
| 2009 | Deutschland U19 | 2 (1) |
| 2010 | Deutschland U20 | 1 (0) |
| 1 Angegeben sind nur Ligaspiele. Stand: Karriereende | ||
Manuel Gulde (* 12. Februar 1991 in Mannheim) ist ein deutscher ehemaliger Fußballspieler, der u. a. neun Spielzeiten beim SC Freiburg unter Vertrag stand.
Karriere
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Vereine
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]TSG 1899 Hoffenheim
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Der Abwehrspieler begann seine Karriere beim SC Pfingstberg-Hochstätt und wechselte dann zum VfL Neckarau. Gemeinsam mit Pascal Groß und Marco Terrazzino wechselte er 2007 zur TSG 1899 Hoffenheim, wo er 2008 mit der B-Jugend (U-17) deutscher Meister wurde. In den folgenden eineinhalb Jahren erlitt Manuel Gulde zwei Mittelfußbrüche und fiel insgesamt über elf Monate aus. Am 24. Januar 2010 kam er für Hoffenheim zu seinem ersten Bundesligaeinsatz, als er beim Spiel gegen Bayer Leverkusen in der 75. Minute für Carlos Eduardo eingewechselt wurde. Beim Spiel gegen Borussia Mönchengladbach am 19. Februar 2010 stand Gulde erstmals in der Startaufstellung.
Im Februar 2011 verlängerte Manuel Gulde seinen Vertrag bei den Kraichgauern um zwei Jahre bis Juni 2013.[1] Im Sommer 2012 wechselte Gulde zum SC Paderborn 07, bei dem er einen Einjahresvertrag bis zum 30. Juni 2013 mit Option auf eine weitere Spielzeit unterschrieb.[2] Am 5. Spieltag debütierte er im Spiel bei Erzgebirge Aue.
Karlsruher SC
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]In der Sommerpause 2013 wechselte Gulde zum Zweitliga-Aufsteiger Karlsruher SC. Er unterzeichnete einen bis 2015 datierten Vertrag.[3] Nach erneuten Rückschlägen spielte er für den Verein erstmals am 20. Dezember 2013 einige Sekunden beim 2:0-Sieg beim FC St. Pauli. Seinen ersten Treffer für Karlsruhe erzielte er am 23. August 2014, dem 3. Spieltag der Saison 2014/15, beim 0:2-Auswärtssieg gegen Fortuna Düsseldorf.
SC Freiburg
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Zur Saison 2016/17 wechselte Gulde in die Fußball-Bundesliga zum Aufsteiger SC Freiburg. Am 1. Spieltag absolvierte Gulde bei der 2:1-Niederlage gegen Hertha BSC sein erstes Bundesligaspiel direkt von Beginn an. Über die Saison hinweg absolvierte Gulde 20 Einsätze in der Bundesliga, 19 davon von Beginn an.
Am 22. Spieltag der Saison 2017/18 erzielte Gulde bei der 2:1-Auswärtsniederlage gegen Hannover 96 seinen ersten Bundesligatreffer.[4]
In der Saison 2018/19 stand Gulde bis zum 20. Spieltag stets in der Startelf, bis er beim 2:2 gegen den VfB Stuttgart verletzt ausgewechselt werden musste und erst mit einem Muskelfaserriss und nach einem Kurzeinsatz mit Rückenbeschwerden bis zum 13. Spieltag der Saison 2019/20 ausfiel. Gulde wurde daraufhin wieder Stammspieler fiel aber zum Saisonende erneut aus.
Nachdem Gulde zu Beginn der Saison 2020/21 nur sporadisch eingesetzt worden war, kam er ab dem 1:1 gegen den FC Augsburg am 9. Spieltag wieder als Stammspieler zum Einsatz. Gulde absolvierte 27 Einsätze in der Bundesliga, 22 davon von Beginn an.
Zur Saison 2021/22 kehrte Nico Schlotterbeck von seiner Leihe vom 1. FC Union Berlin nach Freiburg zurück und war uneingeschränkt als Stammspieler gesetzt. Die zweite Innenverteidigerposition teilte sich Gulde in der Regel mit Philipp Lienhart, sofern sich Christian Streich nicht für eine Dreierkette entschied. Gulde kam auf 20 Einsätze in der Bundesliga, 14 davon von Beginn an. Gulde stand im Finale des DFB-Pokales gegen RB Leipzig gemeinsam mit Lienhart und Schlotterbeck in der Startaufstellung. Freiburg verlor im Elfmeterschießen mit 2:4.
Nach dem Wechsel von Schlotterbeck zu Borussia Dortmund Ende der Saison, kehrte Matthias Ginter von Borussia Mönchengladbach zur Saison 2022/23 zurück nach Freiburg. Ginter und Lienhart erhielten den Vorzug vor Gulde. Nachdem der SC Freiburg im Hinspiel des Achtelfinales der Europa League 2022/23 gegen Juventus Turin mit 1:0 verloren hatte und Lienhart verletzt für Gulde ausgewechselt werden musste, sah Gulde im Rückspiel nach einem Handspiel im Strafraum, das vom Schiedsrichter als absichtlich gewertet wurde, die Gelb-Rote Karte. Dušan Vlahović traf mit dem fälligen Elfmeter zum 0:1. Der SC Freiburg verlor schlussendlich mit 0:2 und schied aus.
In der Saison 2023/24 hatten sowohl Ginter als auch Lienhart lange Ausfälle aufgrund von Verletzungen zu beklagen. Gulde kam über die Saison hinweg zu 27 Einsätze, 23 davon von Beginn an. Am 18. Spieltag beim 3:2 gegen die TSG 1899 Hoffenheim erhielt Gulde beim Stand von 2:2 die Gelb-Rote Karte. Dies hatte die einzige Sperre seiner Bundesligakarriere zur Folge. Freiburg konnte trotz Unterzahl den Siegtreffer erzielen. Darüber hinaus absolvierte Gulde acht Einsätze in der Europa League.
In der Saison 2024/25 kam Gulde aufgrund diverser Verletzungen nur zu einem Einsatz für die zweite Mannschaft in der Regionalliga. Gulde beendete seine Karriere zum Saisonende.[5]
Nationalmannschaft
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Gulde durchlief alle Jugendnationalmannschaften von der U16 bis zur U20. 2008 wurde er vom DFB mit der Fritz-Walter-Medaille als bester Nachwuchsspieler der Altersklasse U17 ausgezeichnet.[6]
Erfolge
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- TSG 1899 Hoffenheim
Weblinks
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Manuel Gulde in der Datenbank von weltfussball.de
- Manuel Gulde in der Datenbank von fussballdaten.de
- Manuel Gulde in der Datenbank von transfermarkt.de
- Manuel Gulde in der Datenbank von kicker.de
Einzelnachweise
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- ↑ Offizielle Bestätigung der Vertragsverlängerung durch Hoffenheim
- ↑ Gulde verlässt TSG Hoffenheim in Richtung Westfalen
- ↑ Zweitliga-Aufsteiger KSC verpflichtet Manuel Gulde ( vom 10. Juli 2013 im Internet Archive)
- ↑ Anton leitet das Ende von Freiburgs Serie ein, Spielbericht auf kicker.de, abgerufen am 22. März 2018.
- ↑ Carsten Schröter-Lorenz: Stabile alte Schule, aber nicht immer fit: Gulde beendet die Karriere. In: Kicker.de. 6. Mai 2025, abgerufen am 7. Mai 2025.
- ↑ transfermarkt.de: Manuel Gulde
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Gulde, Manuel |
| KURZBESCHREIBUNG | deutscher Fußballspieler |
| GEBURTSDATUM | 12. Februar 1991 |
| GEBURTSORT | Mannheim, Deutschland |