Zum Inhalt springen

Holy Priest

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie

Holy Priest (auch bekannt als Sanctus Sacerdos) ist ein deutscher DJ und Musikproduzent, der vorwiegend im EDM Subgenre Hard Techno tätig ist. Sein Markenzeichen ist eine weiße Maske mit großem, schwarzem Kreuz in der Mitte, mit der er bei allen öffentlichen Auftritten seine Anonymität wahrt.[1]

Kommerziellen Erfolg verzeichnete er insbesondere im Jahr 2025 durch die Zusammenarbeit mit MilleniumKid und JBS. Der gemeinsam mit elMefti produzierte Remix der Single Vielleicht Vielleicht erreichte bis jetzt die meiste Aufmerksamkeit in Deutschland.[2]

Über die bürgerliche Identität des Künstlers ist wenig bekannt. In einem Interview in 2023 bestätigte er lediglich, dass er in Oberhausen ansässig ist und dort ein Studio betreibt. Das künstlerische Konzept von Holy Priest verbindet eine auf „dunklen“ und energetischen Techno ausgerichtete Klangästhetik mit einer visuell an religiöse Symbolik angelehnten Inszenierung.[3]

Er veröffentlicht seine Musik über Labels wie Revised Records, CodeX Recordings und Chlore Records sowie neuerdings auch über FXCK und Kontor Records.[4] Seine Live-Präsenz umfasst Auftritte auf internationalen Festivals, darunter Les Ardentes, Creamfields sowie dem Tomorrowland[5] und Parookaville[6].[7][8]

Neben seinen Solo-Veröffentlichungen arbeitet Holy Priest regelmäßig mit anderen Künstlern der Hard-Techno- und Rawstyle-Szene zusammen, darunter D-Sturb und Zatox.

Singles und EPs (Auswahl)

  • 2020: Duo
  • 2021: Unus
  • 2021: Tres
  • 2021: Quattuor
  • 2022: Atomic Bomb
  • 2022: Lost
  • 2023: Rave Penetrator
  • 2023: F*Ck the Police (mit elMefti & Faceless)
  • 2023: Emergency Outbreak
  • 2023: Motivation
  • 2023: Agilator
  • 2023: Devil
  • 2024: Shitty Kicks
  • 2024: Gangsta’s Paradise (mit Coolio & 1 World)[9]
  • 2024: Drop This Bass (mit elMefti)
  • 2024: Hit the Floor (mit Bloodlust)
  • 2024: Under The Lights (mit elMefti)
  • 2024: Next Level
  • 2024: No Balance (mit Manji)
  • 2024: Brain Scramble (mit elMefti)
  • 2024: Diablo (mit Zatox)
  • 2024: Like A Boss (mit Lil Texas)
  • 2024: 2 Be High (mit Nico Moreno & Warface)
  • 2025: Gangster Life
  • 2025: Bass Powah (mit Krowdexx)
  • 2025: Top Line (mit Dimitri K)
  • 2025: Wanna Play? (mit elMefti)
  • 2025: Break Your Neck
  • 2025: Go Hard (mit D-Sturb)
  • 2025: Vielleicht Vielleicht (mit elMefti, JBS, MilleniumKid)
  • 2025: Holy Atlantis (mit Netherworld)

Einzelnachweise

[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
  1. David Fuchs: Holy Priest: lebt im neuen Musikvideo das „Gangster Life“. In: FAZEmag. 3. Februar 2025, abgerufen am 19. November 2025.
  2. MilleniumKid: MilleniumKid erreicht Goldstatus mit „Vielleicht Vielleicht" und feiert globalen Erfolg. 28. April 2025, abgerufen am 18. November 2025.
  3. Holy Priest: hard, driving and meaningful. Abgerufen am 18. November 2025 (englisch).
  4. Holy Priest - Releases & Labels. In: Beatport. Abgerufen am 26. Juli 2025 (englisch).
  5. Discover the Line-Up for Tomorrowland Belgium 2025. Abgerufen am 18. November 2025.
  6. Holy Priest. Abgerufen am 18. November 2025 (deutsch).
  7. Creamfields 2025 Line Up. In: creamfields.com. Abgerufen am 26. Juli 2025 (englisch).
  8. Les Ardentes 2025 Artists. In: lesardentes.be. Abgerufen am 26. Juli 2025 (französisch).
  9. BeatStats - Trackinfo - Coolio, 1 World, Holy Priest - Gangsta's Paradise - Extended Version. In: www.beatstats.com. Abgerufen am 26. Juli 2025.