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Eurovision Song Contest 2005

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
50. Eurovision Song Contest
Motto Awakening
Datum 19. Mai 2005 (Halbfinale)
21. Mai 2005 (Finale)
Austragungsland Ukraine Ukraine
Austragungsort Sportpalast Kiew, Kiew
Austragender Fernsehsender NTU
Moderation Marija Jefrossynina und Pawlo Schylko
Pausenfüller Ruslana mit The Same Star;
Das Kiew Perkussion Ensemble ARS NOVA; Anatoli Salewski
Teilnehmende Länder 39
Gewinner Griechenland Griechenland
Siegertitel Elena Paparizou: My Number One
Erstmalige Teilnahme Bulgarien Bulgarien,
Moldau Republik Moldau
Zurückkehrende Teilnehmer Ungarn Ungarn
Abstimmungsregel Die Zuschauer bestimmten per TED, wie das Land 12, 10, 8, 7, 6, 5, 4, 3, 2 und einen Punkt an die zehn besten Lieder vergibt.
Turkei ESC 2004 Griechenland ESC 2006

Der 50. Eurovision Song Contest fand am 19. und 21. Mai 2005 in der ukrainischen Hauptstadt Kiew statt. Gewinnerin wurde Elena Paparizou, die für Griechenland mit dem Lied My Number One antrat.

Veranstaltungsort war der Sportpalast Kiew (Palats Sportu) in der Innenstadt. Präsentiert wurden die Sendungen von den Moderatoren Marija Jefrossynina und Pawlo Schylko, der in der Ukraine unter seinem Künstlernamen DJ Pasha bekannt ist und im vorherigen Jahr die Wertung seines Landes verlas. Der ukrainische Präsident Wiktor Juschtschenko und die ukrainische Ministerpräsidentin Julija Tymoschenko waren beim Finale persönlich anwesend. Das Televoting im Finale wurde von den aus der Ukraine stammenden Profiboxern Vitali Klitschko und Wladimir Klitschko eröffnet. Wladimir Klitschko und die Vorjahressiegerin Ruslana führten zudem Interviews im Greenroom und vergaben die Siegertrophäe. Darüber hinaus überreichte Präsident Juschtschenko der Gewinnerin persönlich ein Eurovisions-Zeichen aus 500 Gramm Gold.

Ruslana sollte eigentlich als Moderatorin auftreten, sagte aber am 4. Mai durch ihr Management ab. Begründet wurde dies offiziell damit, dass sie aufgrund einer Benefiz-Veranstaltung zwei Tage zuvor nicht in der Lage sei, sich ausreichend auf die Proben zu konzentrieren. Aus Kreisen des Veranstalters European Broadcasting Union heißt es jedoch, der wahre Grund sei die Kritik an Ruslanas mangelhaften englischen und französischen Sprachkenntnissen, die bei der Punktevergabe zu Irritationen führen könnten.

Die Ukraine nutzte die Gelegenheit, sich mit der Veranstaltung des Wettbewerbs als modernes europäisches Land zu präsentieren. Während der ganzen Woche vor dem Finale war das Zentrum von Kiew Ziel von Besuchern aus aller Welt, denen ein umfangreiches Rahmenprogramm angeboten wurde. Teilnehmer wie der Journalist und Grand-Prix-Experte Jan Feddersen sagten, diese vielfältigen Themenparties und Club-Auftritte der Künstler wären das eigentliche Erlebnis des Events gewesen. Auf Großbildleinwänden wurde der Wettbewerb abends live auf den Maidan Nesaleschnosti übertragen.

Die Teilnahme der Sängerin Gracia für Deutschland war umstritten, da ihr Produzent David Brandes zugeben musste, dass er den Titel Run & Hide durch gezielte CD-Aufkäufe in die Hitparaden gepusht hatte. Er wurde daraufhin von der deutschen Delegation ausgeschlossen. Er hatte aber ebenfalls den Beitrag der estnischen Girlgroup Vanilla Ninja komponiert und reiste als Mitglied der Schweizer Delegation an.

Die Großen Vier belegten im Finale allerdings die letzten vier Plätze und wären ohne ihren Sonderstatus für das Finale des Eurovision Song Contest 2006 nicht qualifiziert gewesen.

In diesem Jahr wurde der von einer Fanseite initiierte Barbara Dex Award zum neunten Mal vergeben. Mit diesem nicht ganz ernst zu nehmenden Preis soll das „schlechteste“ Outfit des Wettbewerbes ausgezeichnet werden. Der diesjährige Gewinner war Martin Vučić aus Mazedonien.

Länder, die im Jahr 2005
  • nicht teilnahmen, aber mal teilgenommen hatten
  • teilnahmen
  • im Halbfinale ausschieden
  • Mit 39 teilnehmenden Ländern war der Eurovision Song Contest 2005 die zum damaligen Zeitpunkt zahlenmäßig größte Veranstaltung im Rahmen dieses Wettbewerbs. Bulgarien und Moldau nahmen das erste Mal am Wettbewerb teil. Ungarn kehrte zurück.

    Wie im Vorjahr gab es zwei Tage vor dem Finale ein Halbfinale, aus der die zehn Erstplatzierten das Finale erreichen. Vierzehn weitere Länder waren bereits für die Endrunde qualifiziert: die Bestplatzierten des Vorjahres sowie die Großen Vier der European Broadcasting Union (Deutschland, Frankreich, das Vereinigte Königreich und Spanien).

    Ursprünglich sollte auch der Libanon teilnehmen. Télé Liban hatte die Sängerin Aline Lahoud und das Lied Quand tout s’enfuit sogar schon als Beitrag des Landes ausgewählt. Der Sender sagte jedoch am 18. März 2005 die Teilnahme ab. Télé Liban begründete seinen Schritt damit, dass die Gesetzeslage des libanesischen Staates eine Übertragung des israelischen Beitrages unmöglich machen würde. Das ESC-Reglement fordert allerdings, dass die gesamte Sendung übertragen wird.

    Wiederkehrende Interpreten

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    Land Interpret Vorherige(s) Teilnahmejahr(e)
     AndorraAnabel Conde (Begleitung)1996 für  Spanien
     Bosnien und HerzegowinaMija Martina (Begleitung)2003
     DänemarkKenny Lübcke (Begleitung)1992
    Begleitung: 1999 und 2002
     GriechenlandElena Paparizou2001 (als Mitglied von Antique)
    Alexandros Panayi (Begleitung)1995 für  Zypern2000 für  Zypern (als Mitglied von Voice)
    Begleitung: 1989 und 1991 für  Zypern
     IslandSelma1999
     MaltaChiara1998
     ZypernConstantinos Christoforou19962002 (als Mitglied von One)
    Elina Konstantopoulou (Begleitung)1995 für  Griechenland

    Abstimmungsverfahren

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    Seit 2004 werden die Punkte in allen Ländern mit dem Televoting-Verfahren ermittelt. In fast allen Teilnehmerländern wurden bereits in der Vergangenheit auch die Fernsehzuschauer an der Punktevergabe beteiligt. Das Lied mit den meisten Stimmen erhielt zwölf Punkte, das mit den zweitmeisten zehn Punkte. Die nachfolgend platzierten Songs wurden mit acht Punkten bis hinunter zu einem Punkt gewertet.

    Alle 39 teilnehmenden Länder stimmten sowohl im Halbfinale wie auch im Finale ab. Im Halbfinale wurden am Ende lediglich die zehn Länder, die ins Finale kommen, in willkürlicher Reihenfolge bei der Nennung der Sieger genannt; im Finale wurden die Ergebnisse der einzelnen Abstimmungen traditionsgemäß per Liveschaltung in die jeweiligen Länder verlesen. Dabei gaben zunächst die nicht-qualifizierten Länder in der Reihenfolge der Halbfinal-Auftritte ihre Punkte ab, gefolgt von den 24 qualifizierten Ländern entsprechend der Startreihenfolge im Finale.

    Die folgenden 25 Länder nahmen am 19. Mai am Halbfinale teil. Die Startreihenfolge wurde am 21. März ausgelost. Für das Finale konnten sich die grün markierten Länder qualifizieren.

    PlatzStartnr.LandInterpretLied
    Musik (M) und Text (T)
    SpracheÜbersetzung
    (Inoffiziell)
    Punkte
    1.14 RumänienLuminița Anghel & SistemLet Me Try
    M/T: Cristian Faur
    EnglischLass es mich versuchen235
    2.4 MoldauZdob și ZdubBunica bate doba
    M: Mihai Gîncu; T: Roman Iagupov
    Englisch, RumänischGroßmama haut auf die Pauke207
    3.24 DänemarkJakob SveistrupTalking to You
    M/T: Andreas Mørck, Jacob Launbjerg
    EnglischSpreche mit dir185
    4.20 KroatienBoris Novković feat. Lado membersVukovi umiru sami
    M: Franjo Valentić; T: Boris Novković
    KroatischWölfe sterben einsam169
    5.15 UngarnNOXForogj világ
    M: Szabolcs Harmath; T: Attila Valla
    UngarischDreh dich, Erde167
    6.13 NorwegenWig WamIn My Dreams
    M/T: Trond Holter
    EnglischIn meinen Träumen164
    7.7 IsraelShiri Maimon
    שירי מימון
    Hasheket shenish'ar (The Silence That Remains)
    (השקט שנשאר (The Silence That Remains))
    M: Pini Aaronbayev; T: Eyal Shahar, Pini Aaronbayev, Ben Green
    Hebräisch, EnglischDie Stille, die bleibt158
    8.19 SchweizVanilla NinjaCool Vibes
    M: David Brandes, Jane Tempest; T: John O’Flynn
    Englisch114
    9.17 MazedonienMartin Vučić
    Мартин Вучиќ
    Make My Day
    M: Dragan Vučić; T: Branka Kostić
    EnglischRette meinen Tag97
    10.5 LettlandValters & KažaThe War Is Not Over
    M/T: Mārtiņš Freimanis
    EnglischDer Krieg ist nicht vorbei85
    11.25 PolenIvan & DelfinCzarna dziewczyna
    M: Łukasz Lazer; T: Michał Szymański, Ivan Komarenko
    Polnisch, RussischSchwarzes Mädchen81
    12.23 SlowenienOmar NaberStop
    M: Omar Naber, Urša Vlašič; T: Omar Naber
    SlowenischStopp69
    13.8 BelarusAnschalika Ahurbasch
    Анжалікі Агурбаш
    Love Me Tonight
    M: Nikos Terzis; T: Nektarios Tirakis
    EnglischLieb mich heute Nacht67
    14.9 NiederlandeGlennis GraceMy Impossible Dream
    M: Robert D. Fisher; T: Bruce Smith
    EnglischMein unmöglicher Traum53
    14.22 IrlandDonna & JoeLove?
    M/T: Karl Broderick
    EnglischLiebe?53
    16.10 IslandSelmaIf I Had Your Love
    M: Þorvaldur Bjarni Þorvaldsson, Vignir 'Viggi' Snær Vigfússon; T: Selma Björnsdóttir, Linda Thompson
    EnglischWenn Du mich lieben würdest52
    17.3 Portugal2BAmar
    M: Ernesto Leite, José Da Ponte; T: Ernesto Leite, Alexandre Honrado, José Da Ponte
    Portugiesisch, EnglischLieben51
    18.16 FinnlandGeir RönningWhy
    M: Mika Toivanen; T: Steven Stewart
    EnglischWarum50
    19.21 BulgarienKaffe
    Каффе
    Lorraine
    M: Vesselin Vesselinov-Eko; T: Vesselin Vesselinov-Eko, Orlin Pavlov
    Englisch49
    20.12 EstlandSuntribeLet’s Get Loud
    M/T: Sven Lõhmus
    EnglischLasst uns laut werden31
    21.1 ÖsterreichGlobal.KrynerY así
    M: Edi Köhldorfer; T: Christof Spörk
    Englisch, SpanischUnd so30
    22.11 BelgienNuno ResendeLe grand soir
    M/T: Alec Mansion, Frédéric Zeitoun
    FranzösischDer große Abend29
    23.18 AndorraMarian van de WalLa mirada interior
    M: Rafael Artesero Herrero; T: Rafael Artesero Herrero, Rafael Fernández, Daniel Aragay
    KatalanischDer Blick ins Innere27
    24.6 MonacoLise DarlyTout de moi
    M/T: Philippe Bosco
    FranzösischAlles von mir22
    25.2 LitauenLaura & the LoversLittle by Little
    M: Bobby Ljunggren; T: William 'Billy' Butt
    EnglischSchritt für Schritt17

    Punktetafel Halbfinale

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    Die Punktevergabe wurde erst nach dem Finale veröffentlicht.

    Abstimmungsergebnisse
    Startnr. Land Platz Punkte Österreich
    AT

    LT
    Portugal
    PT

    MD

    LV

    MC

    IL

    BY
    Niederlande
    NL

    IS

    BE

    EE

    NO

    RO

    HU

    FI

    MK

    AD

    CH

    HR

    BG

    IE

    SI
    Dänemark
    DK

    PL
    Vereinigtes Königreich
    UK

    MT

    TR

    AL

    CY
    Spanien
    ES

    CS
    Schweden
    SE
    Ukraine
    UA
    Deutschland
    DE

    GR
    Russland
    RU

    BA
    Frankreich
    FR
    Votings
    1 Österreich21.3076105116
    2 Litauen25.178543
    3 Portugal17.511012512125
    4 Moldau2.20781081010108451126310463765123816126126530
    5 Lettland10.8512467210376651222115
    6 Monaco24.22210103
    7 Israel7.1582651212103851112347446667343538828
    8 Belarus13.6733126121737481013
    9 Niederlande14.538512152462810
    10 Island16.52104861032729
    11 Belgien22.291236175
    12 Estland20.315112161238
    13 Norwegen6.164261867521226712252103127732244864730
    14 Rumänien1.2351010127123858171245441581788107121255171235635
    15 Ungarn5.167775847646105411874112128638310573431
    16 Finnland18.5061810381048
    17 Nordmazedonien9.974334812108101210121014
    18 Andorra22.27476104
    19 Schweiz8.11418272386122231033325251524632228
    20 Kroatien4.169124364514413468212108123101267101226
    21 Bulgarien19.4978541061719
    22 Irland14.532510251212541412
    23 Slowenien12.6934121277108736814
    24 Dänemark3.185675210121077123788761210104812524126
    25 Polen11.81511653554217288105318
    • Die wenigsten Gesamt-Votings:  Litauen,  Monaco – 3
    • Die wenigsten Gesamt-Punkte:  Litauen – 17
    • Die meisten Gesamt-Votings:  Rumänien – 35
    • Die meisten Gesamt-Punkte:  Rumänien – 235

    Statistik der Zwölf-Punkte-Vergabe (Semifinale)

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    AnzahlLanderhalten von
    6  RumänienGriechenland, Israel, Moldau, Spanien, Ungarn, Zypern
    5  KroatienBosnien und Herzegowina, Mazedonien, Österreich, Serbien und Montenegro, Slowenien
    4  DänemarkIrland, Niederlande, Norwegen, Schweden
     MoldauRumänien, Russland, Türkei, Ukraine
    3  IsraelAndorra, Belarus, Monaco
     NorwegenDänemark, Finnland, Island
     PortugalDeutschland, Frankreich, Schweiz
    2  LettlandLitauen, Malta
     MazedonienAlbanien, Kroatien
    1  BelarusBulgarien
     BelgienPortugal
     EstlandLettland
     IrlandVereinigtes Königreich
     NiederlandeBelgien
     SchweizEstland
     UngarnPolen

     Israel und  Lettland erreichten das erste Mal seit 2003 wieder das Finale. Die  Schweiz und  Dänemark nahmen 2002 das letzte Mal teil: 2003 musste man eine Zwangspause einlegen. Alle vier scheiterten 2004 im Halbfinale.  Ungarn nahm das erste Mal seit 1998 wieder teil und erreichte das Finale. Für  Moldau war es die erste Finalteilnahme gleich beim Debüt.

    PlatzStartnr.LandInterpretLied
    Musik (M) und Text (T)
    SpracheÜbersetzung
    (Inoffiziell)
    Punkte
    1.19 GriechenlandElena Paparizou
    Έλενα Παπαρίζου
    My Number One
    M: Christos Dantis; T: Natalia Germanou, Christos Dantis
    EnglischMeine Nummer eins230
    2.3 MaltaChiaraAngel
    M/T: Chiara Siracusa
    EnglischEngel192
    3.4 RumänienLuminița Anghel & SistemLet Me Try
    M/T: Cristian Faur
    EnglischLass es mich versuchen158
    4.11 IsraelShiri Maimon
    שירי מימון
    Hasheket shenish'ar (The Silence That Remains)
    (השקט שנשאר (The Silence That Remains))
    M: Pini Aaronbayev; T: Eyal Shahar, Pini Aaronbayev, Ben Green
    Hebräisch, EnglischDie Stille, die bleibt154
    5.23 LettlandValters & KažaThe War Is Not Over
    M/T: Mārtiņš Freimanis
    EnglischDer Krieg ist nicht vorbei153
    6.7 MoldauZdob și ZdubBunica bate doba
    M: Mihai Gîncu; T: Roman Iagupov
    Englisch, RumänischGroßmama haut auf die Pauke148
    7.12 Serbien und MontenegroNo NameZauvijek moja
    M: Slaven Knezović; T: Milan Perić
    MontenegrinischFür immer mein137
    8.22 SchweizVanilla NinjaCool Vibes
    M: David Brandes, Jane Tempest; T: John O’Flynn
    Englisch128
    9.5 NorwegenWig WamIn My Dreams
    M/T: Trond Holter
    EnglischIn meinen Träumen125
    9.13 DänemarkJakob SveistrupTalking to You
    M/T: Andreas Mørck, Jacob Launbjerg
    EnglischSpreche mit dir125
    11.18 KroatienBoris Novković feat. Lado membersVukovi umiru sami
    M: Franjo Valentić; T: Boris Novković
    KroatischWölfe sterben einsam115
    12.1 UngarnNOXForogj világ
    M: Szabolcs Harmath; T: Attila Valla
    UngarischDreh dich, Erde97
    13.6 TürkeiGülseren & ShamanRimi rimi ley
    M: Erdinç Tunç; T: Göksan Arman
    Türkisch92
    14.21 Bosnien und HerzegowinaFeminnemCall Me
    M/T: Andrej Babić
    EnglischRuf mich an79
    15.20 RusslandNatalja Podolskaja
    Наталья Подольская
    Nobody Hurt No One
    M: Wiktor Drobytsch; T: Mary Applegate, JP Järvinen
    EnglischNiemand verletzt niemanden57
    16.8 AlbanienLedina ÇeloTomorrow I Go
    M: Adrian Hila; T: Pandi Laço, Sidorela Risto
    EnglischMorgen gehe ich53
    17.15 MazedonienMartin Vučić
    Мартин Вучиќ
    Make My Day
    M: Dragan Vučić; T: Branka Kostić
    EnglischRette meinen Tag52
    18.9 ZypernConstantinos Christoforou
    Κωνσταντίνος Χριστοφόρου
    Ela ela
    M/T: Constantinos Christoforou
    EnglischKomm, komm!46
    19.14 SchwedenMartin StenmarckLas Vegas
    M/T: Niklas Edberger, Tobias Lundgren, Tim Larsson, Johan Fransson
    Englisch30
    19.16 UkraineGreenjolly
    Ґринджоли
    Razom nas bahato (Разом нас багато)
    M: Roman Kalyn, Roman Kostyuk; T: Roman Kalyn, Roman Kostyuk, Mikola Kulinich
    Ukrainisch, EnglischZusammen sind wir mehr30
    21.10 SpanienSon de SolBrujería
    M/T: Alfredo Panebianco
    SpanischHexerei28
    22.2 Vereinigtes KönigreichJavineTouch My Fire
    M: John Themis; T: Javine Hylton
    EnglischBerühr mein Feuer18
    23.24 FrankreichOrtalChacun pense à soi
    M/T: Ortal, Saad Tabainet
    FranzösischJeder denkt an sich11
    24.17 DeutschlandGraciaRun & Hide
    M: David Brandes, Jane Tempest; T: John O’Flynn
    EnglischRennen & verstecken4

    Der Sieger und die grün (Top 10) und braun (Hauptsponsoren) markierten Länder waren direkt für das Finale im folgenden Jahr qualifiziert. Aufgrund der Absage Serbien-Montenegros im darauffolgenden Jahr rückte das elftplatzierte Kroatien automatisch nach und war so für das Finale 2006 qualifiziert.

    Punktetafel Finale

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    Land Abstimmungsergebnisse
    Punkte Österreich
    AT

    LT
    Portugal
    PT

    MC

    BY
    Niederlande
    NL

    IS

    BE

    EE

    FI

    AD

    BG

    IE

    SI

    PL

    HU
    Vereinigtes Königreich
    UK

    MT

    RO

    NO

    TR

    MD

    AL

    CY
    Spanien
    ES

    IL

    CS

    DK
    Dänemark
    SE

    MK
    Ukraine
    UA
    Deutschland
    DE

    HR

    GR
    Russland
    RU

    BA

    CH

    LV
    Frankreich
    FR
    Votings
     Ungarn 972262365108675861262313322
     Vereinigtes Königreich 1884154
     Malta 192525554848101510210846710106108481235730
     Rumänien 158612413577857107647581212332252527
     Norwegen 125541123812214485533312128643625
     Türkei 927121031388410861213
     Moldau 14821010781663342212724455121171048228
     Albanien 533281221051019
     Zypern 4610312171127
     Spanien 28812444
     Israel 15413512876158687875363651758121028
     Serbien und Montenegro 1371263441026161041033126610121622
     Dänemark 1254110810452375683412103106421
     Schweden 3036152767
     Nordmazedonien 5217551078729
    Ukraine 307128125
     Deutschland 4222
     Kroatien 115867212121227522108821128722
     Griechenland 23041310212341222112126104124121287122127125467833
    Russland 5771277104107
     Bosnien und Herzegowina 79106184710447310513
     Schweiz 128848107121013663134215543371224
     Lettland 153126635104101274161081216631771525
     Frankreich 115153
    Die Tabelle ist senkrecht nach der Auftrittsreihenfolge im Finale geordnet, waagerecht nach der chronologischen Punkteverlesung.
    • Die wenigsten Gesamt-Votings:  Deutschland – 2
    • Die wenigsten Gesamt-Punkte:  Deutschland – 4
    • Die meisten Gesamt-Votings:  Griechenland – 33
    • Die meisten Gesamt-Punkte:  Griechenland – 230

    Statistik der Zwölf-Punkte-Vergabe (Finale)

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    AnzahlLanderhalten von
    10  GriechenlandAlbanien, Belgien, Bulgarien, Deutschland, Schweden, Serbien und Montenegro, Türkei, Ungarn, Vereinigtes Königreich, Zypern
    3  LettlandIrland, Litauen, Moldau
     NorwegenDänemark, Finnland, Island
     RumänienIsrael, Portugal, Spanien
     Serbien und MontenegroKroatien, Österreich, Schweiz
    2  KroatienBosnien und Herzegowina, Slowenien
     MoldauRumänien, Ukraine
     SchweizEstland, Lettland
     TürkeiFrankreich, Niederlande
     ZypernGriechenland, Malta
    1  AlbanienMazedonien
     DänemarkNorwegen
     IsraelMonaco
     MaltaRussland
    RusslandBelarus
     SpanienAndorra
    UkrainePolen

    Die Reihenfolge der Punktevergabe erfolgte zunächst durch die ersten 15 ausgeschiedenen Ländern. Die 24 Finalteilnehmer verkündeten ihre Punkte im Anschluss.

    Nr.LandPunktesprecherAnmerkungen
    1 ÖsterreichDodo RoscicPunktesprecherin 1999 und 2000, 2002 bis 2004
    2 LitauenRolandas VilkončiusPunktesprecher 2004
    3 PortugalIsabel AngelinoPunktesprecherin 2004
    4 MonacoAnne AllegriniPunktesprecherin 2004
    5 BelarusElena Ponomareva
    6 NiederlandeNancy Coolen
    7 IslandRagnhildur Steinunn Jónsdóttir
    8 BelgienArmelle Gysen
    9 EstlandMaarja-Liis IlusTeilnehmerin 1996 und 1997, Punktesprecherin 2004
    10 FinnlandJari SillanpääTeilnehmer 2004
    11 AndorraRuth Gumbau
    12 BulgarienEvgeniya Atanasova
    13 IrlandDanaSiegerin 1970
    14 SlowenienKatarina Čas
    15 PolenMaciej OrłośPunktesprecher 2001, 2003 und 2004
    16 UngarnZsuzsa Demcsák
    17 Vereinigtes KönigreichCheryl BakerSiegerin 1981 als Mitglied von Bucks Fizz
    18 MaltaValerie VellaPunktesprecherin 2000
    19 RumänienBerti Barbera
    20 NorwegenIngvild HelljesenPunktesprecherin 2004
    21 TürkeiMeltem Ersan YazganPunktesprecherin 2001 bis 2004
    22 MoldauElena Camerzan
    23 AlbanienZhani CikoPunktesprecher 2004
    24 ZypernMelani SteliouPunktesprecherin 2002
    25 SpanienAinhoa Arbizu
    26 IsraelDana Herman
    27 Serbien und MontenegroNina Radulović
    28 DänemarkGry JohansenTeilnehmerin 1983, Punktesprecherin 2001
    29 SchwedenAnnika Jankell
    30 MazedonienKarolina GočevaTeilnehmerin 2002 und 2007
    31 UkraineMaria Orlova
    32 DeutschlandThomas Hermanns
    33 KroatienBarbara KolarPunktesprecherin 2004
    34 GriechenlandAlexis KostalasPunktesprecher 1998 und 2001 bis 2004
    35 RusslandYana ChurikovaPunktesprecherin 2003 und 2004
    36 Bosnien und HerzegowinaAna Mirjana Račanović
    37 SchweizCécile Bähler
    38 LettlandMarie NSiegerin 2002, Moderatorin 2003
    39 FrankreichMarie MyriamSiegerin 1977, Punktesprecherin 1997 bis 2000 und 2002

    Marcel-Bezençon-Preis

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    Diesmal wurden die folgenden Preisträger für den Marcel-Bezençon-Preis ausgewählt:

    • Presse-Preis für den besten Song –  MaltaAngel – Chiara
    • Künstler-Preis für den besten Interpreten –  GriechenlandElena PaparizouMy Number One
    • Komponisten-Preis für die beste Komposition/Text –  Serbien und MontenegroSlaven Knezović (m) und Milan Perić (t)Zauvijek moja – No Name

    Fernsehübertragung

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    Land Sender Shows Kommentar
    Teilnehmerländer
     Albanien RTSH alle Shows Leon Menkshi
     Andorra ATV alle Shows Meri Picart & Josep Lluís Trabal
     Belarus Belarus-1 alle Shows Ales Kruglyakov
     Belgien VRT 1 alle Shows André Vermeulen & Anja Daems
    La Une & RTBF Sat Halbfinale Jean-Louis Lahaye
    Finale Jean-Pierre Hautier
     Bosnien und Herzegowina BHT 1 alle Shows Dejan Kukrić
     Bulgarien BNT alle Shows Elena Rosberg & Georgi Kushvaliev
     Dänemark DR1 alle Shows Jørgen de Mylius
     Deutschland NDR Fernsehen Halbfinale Peter Urban
    Das Erste Finale
     Estland ETV alle Shows Marko Reikop
     Finnland Yle TV2 alle Shows Jaana Pelkonen & Heikki Paasonen
    Yle FST Thomas Lundin & Hans Johansson
     Frankreich France 4 Halbfinale Peggy Olmi
    France 3 Finale Julien Lepers & Guy Carlier
     Griechenland NET alle Shows Alexandra Pascalidou
     Irland RTÉ2 Halbfinale Marty Whelan
    RTÉ One Finale
     Island Sjónvarpið, Rás 2 alle Shows Gísli Marteinn Baldursson
     Israel IBA alle Shows
     Kroatien HRT 2 Halbfinale Duško Ćurlić
    HRT1 Finale
     Lettland LTV alle Shows Kārlis Streips
     Litauen LRT alle Shows Darius Užkuraitis
     Malta TVM alle Shows Eileen Montesin
     Mazedonien MRT alle Shows
     Moldau Moldova 1 alle Shows Vitalie Rotaru
     Monaco TMC Monte Carlo alle Shows Bernard Montiel & Genie Godula
     Niederlande NPO 2 alle Shows Willem van Beusekom & Cornald Maas
     Norwegen NRK1 Finale Jostein Pedersen
     Österreich ORF 1 alle Shows Andi Knoll
     Polen TVP1 Finale Artur Orzech
     Portugal RTP1 alle Shows Eláido Clímaco
     Rumänien România 1 alle Shows
    Russland Channel One Finale Yuriy Aksyuta & Yelena Batinova
     Schweden SVT 1 alle Shows Pekka Heino
     Schweiz SF 2 Halbfinale Sandra Studer
    SF 1 Finale
    TSR 2 Halbfinale Jean-Marc Richard & Marie-Thérèse Porchet
    TSR 1 Finale
    TSI 2 Halbfinale Daniele Rauseo
    TSI 1 Finale
     Serbien und Montenegro RTS 1 alle Shows
    TVCG 1
     Slowenien SLO 2 Halbfinale Mojca Mavec
    SLO 1 Finale
     Spanien La 2 Halbfinale Beatriz Pécker, Ainhoa Arbizu & Carlos Cerezo
    La Primera Finale Beatriz Pécker
     Türkei TRT 1 alle Shows
    Ukraine UA:Perschyj alle Shows Yaroslav Chornenkyi
     Ungarn M1 alle Shows Zsuzsa Demcsák, András Fáber & Dávid Szántó
     Vereinigtes Königreich BBC Three Halbfinale Paddy O'Connell
    BBC One, BBC Prime Finale Terry Wogan
     Zypern RIK Ena alle Shows Evi Papamichael
    Nichtteilnehmende Länder
     Armenien ARMTV alle Shows
     Australien SBS TV alle Shows Kommentar via BBC

    „We, the people of Eurovision …“

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    Erstmals in der Geschichte des ESC versuchten die Veranstalter mit einer Ausstellung anlässlich des Jubiläums neben der Musik auch weitere Kunstformen einzubinden. „We, the people of Eurovision …“ zeigte im Sportpalast vom 18. bis 21. Mai Fotografien und Skulpturen. Jedes Teilnehmerland konnte für beide Kategorien jeweils einen Künstler bestimmen. Für Deutschland stellte der Lüdenscheider Fotograf Dirk Jung eine Fotografie der Sängerin Gracia Baur aus. Eine Skulptur reichte Deutschland nicht ein.

    Kontroverse zur Wahl des österreichischen Teilnehmers

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    Alf Poier vertrat 2003 Österreich beim Eurovision Song Contest. Mit seinem Titel Weil der Mensch zählt erreichte er den 6. Platz, das beste Abschneiden für Österreich seit 1989. Sein Lied und seine Bühnenshow waren eine Parodie des Pop-Geschäfts.

    Im Februar 2005 wollte er ein zweites Mal beim Eurovision Song Contest antreten, doch in der österreich-internen Entscheidungs-Show (song.null.fünf) wurde er mit dem Lied Good Old Europe Is Dying mit 4 Punkten Abstand Zweiter. Allerdings wurde er dabei ein Opfer eines Wertungssystems, das die Stimmen ungleich gewichtete: Der Veranstalter ORF ließ die Zuschauer per Telefon und getrennt dazu per SMS abstimmen. Jedes Bundesland hatte gleich viele Punkte zu vergeben – ob das Burgenland oder das sechsmal so große Wien. Die gesamte Stimmabgabe über SMS zählte zusammen nur so viel wie ein einzelnes „zehntes“ Bundesland. Diese ungleiche Gewichtung brachte Poier mit rund 106.000 abgegebenen Stimmen auf Platz 2 hinter die Band Global Kryner, die zwar nur rund 60.000 Stimmen erhielt, aber im Gegensatz zu Poier hauptsächlich von Festnetzanrufern aus Vorarlberg und dem Burgenland mit höherem Stimmgewicht unterstützt wurde.

    Die ursprünglich geplante direkte Auswertung wurde erst wenige Tage vor der Abstimmung durch den beschriebenen indirekten Modus ersetzt; manche Interessierte fassten dies als gezieltes Manöver zur „Verhinderung“ des künstlerisch sperrigen und dezidiert nicht folkloristischen Poier auf.

    Auf seiner Website veröffentlichte Poier dazu eine drastisch formulierte Kritik zu dieser Wertung.[1]

    • Die „Big Four“ Deutschland, Frankreich, Großbritannien und Spanien landeten geschlossen auf den letzten vier Rängen.
    • 9 der 10 erfolgreichen Halbfinalisten platzierten sich unter den ersten 12 Teilnehmern. Auch Mazedonien auf Platz 17 erhielt im Finale mehr als 50 Punkte.
    • Moldau und Bulgarien nahmen zum ersten Mal teil. Bulgarien scheiterte allerdings im Halbfinale.
    • Die Tschechische Republik verschob eine mögliche Teilnahme, weil man sich für 2005 auf andere Projekte konzentrieren wollte.
    • Seit dem Eurovision Song Contest 2005 gilt für Bürger der EU und der Schweiz Visafreiheit für 90 Tage.[2][3]
    Commons: Eurovision Song Contest 2005 – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

    Einzelnachweise

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    1. Stellungnahme (Memento vom 4. März 2016 im Internet Archive) auf alfpoier.at. Abgerufen am 25. November 2025.
    2. ukraina.at (Memento vom 31. Oktober 2010 im Internet Archive)
    3. ukraina.at (Memento vom 16. Oktober 2011 im Internet Archive)