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Cherveix-Cubas

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Cherveix-Cubas
Charvés e Cubas
Cherveix-Cubas (Frankreich)
Cherveix-Cubas (Frankreich)
Staat Frankreich Frankreich
Region Nouvelle-Aquitaine
Département (Nr.) Dordogne (24)
Arrondissement Nontron
Kanton Isle-Loue-Auvézère
Gemeindeverband Isle-Loue-Auvézère en Périgord
Koordinaten 45° 17′ N, 1° 7′ OKoordinaten: 45° 17′ N, 1° 7′ O
Höhe 132–294 m
Fläche 14,96 km²
Einwohner 557 (1. Januar 2023)
Bevölkerungsdichte 37 Einw./km²
Postleitzahl 24390
INSEE-Code
Website www.cherveix-cubas.fr

Kirche Saint-Martial im Ortsteil Saint-Martial-Laborie

Cherveix-Cubas (Aussprache [ʃɛʁˈvɛ kyˈba], okzitanisch Charvés e Cubas) ist eine französische Gemeinde mit 557 Einwohnern (Stand: 1. Januar 2023) im Département Dordogne in der Region Nouvelle-Aquitaine. Sie gehört zum Arrondissement Nontron und zum Gemeindeverband Communauté de communes Isle-Loue-Auvézère en Périgord. Die Bewohner werden Cherveicubacois und Cherveicubacoises genannt.

Die Auvézère zwischen Cherveix-Cubas und Anlhiac
Bodenbedeckung, Hydrografie und Infrastruktur der Gemeinde (2018)

Cherveix-Cubas liegt etwa 45 Kilometer südöstlich von Nontron, etwa 34 Kilometer ostnordöstlich von Périgueux und etwa 36 Kilometer westnordwestlich von Brive-la-Gaillarde am nordöstlichen Rand des Départements. Die Gemeinde besteht aus den Ortsteilen Cherveix, Cubas und Saint-Martial-Laborie. Sie befindet sich in der Région naturelle des Périgord central. Ihr Gebiet liegt im Einzugsgebiet der Dordogne und wird entwässert von der Auvézère, vom Flüsschen Lourde sowie von verschiedenen kleineren Fließgewässern.

Das Département Dordogne liegt auf der Nordplatte des Aquitanischen Beckens und grenzt im Nordosten an einen Rand des Zentralmassivs. Es weist eine große geologische Vielfalt auf. Das Gelände ist in der Tiefe in regelmäßigen Schichten angeordnet, die von der Sedimentation auf dieser alten Meeresplattform zeugen. Das Département lässt sich daher geologisch in vier Stufen unterteilen, die sich nach ihrem geologischen Alter unterscheiden. Cherveix-Cubas liegt auf der zweiten Stufe von Nordosten, einer Hochebene aus sehr hartem Kalkstein aus dem Jura, den das Meer durch chemische Karbonatsedimentation in dicken und massiven Schichten abgelagert hat.[1] Die im Gemeindegebiet hervortretenden Schichten bestehen aus Oberflächenformationen aus dem Quartär aus Sedimentgesteinen, von denen bestimmte aus dem Känozoikum datieren, andere aus dem Mesozoikum und Paläozoikum.

Das Gebiet der Gemeinde erstreckt sich über eine hügelige und spärlich bewaldete Landschaft, die durch die Täler von Auvézère und Lourde eingeschnitten wird. Die Erhebungen nehmen dabei nach Nordwesten hin zu. So liegt der topografisch höchste Punkt mit 294 m im äußersten Nordwesten beim Berührungspunkt zu den Nachbargemeinden Saint-Raphaël, Saint-Médard-d’Excideuil und Anlhiac. Der topographisch tiefste Punkt liegt mit 132 m im Süden beim Austritt der Auvézère aus dem Gemeindegebiet. Das Zentrum im Ortsteil Cherveix liegt auf etwa 150 m Höhe.

Rund 82 % der Fläche der Gemeinde werden landwirtschaftlich genutzt, rund 16 % sind bewaldet, rund 3 % entfallen auf bebaute Flächen.[2]

Cherveix-Cubas wird von folgenden sieben Gemeinden umgeben:

Saint-Raphaël
Saint-Médard-d’Excideuil (Berührungspunkt)
Anlhiac Génis
Kompassrose, die auf Nachbargemeinden zeigt Boisseuilh
Tourtoirac Hautefort
Risikokarte des Quellungs/Schrumpfungsverhältnisses von Tonmineralen in Böden für Cherveix-Cubas

Natürliche Risiken

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Naturrisiken manifestieren sich in Cherveix-Cubas als

Aufgrund der Schäden, die durch Überschwemmungen und Schlammlawinen in den Jahren 1982, 1993, 2008 und 2025 verursacht wurden, wurde für die Gemeinde der Naturkatastrophenzustand ausgerufen. Im Dossier des Départements über Hauptrisiken sind vorbeugende Maßnahmen zur Reduktion von Hochwasserschäden festgelegt. Dazu gehören u. a. die Ausweisung von Zonen, die nicht oder nur nach Genehmigung bebaut werden dürfen, die Instandhaltung des Wasserlaufs, um Hindernisse zu begrenzen, und die Schaffung von Regenrückhaltebecken.

In einem großen Teil des Gemeindegebiets besteht zur Vorbeugung von Waldbränden eine rechtliche Pflicht zur Beseitigung von Gestrüpp rund um Häuser, Straßen und andere Einrichtungen oder Geräte sowie eine zeitliche und räumliche Beschränkung von offenem Feuer, beispielsweise beim Verbrennen von Abfällen oder Pflanzen, beim Campen oder beim Feuerwerk.[3]

Wie die Risikokarte zeigt, ist etwa ein Drittel des Gemeindegebiets von Cherveix-Cubas von einer mittleren bis starken Gefahr durch Bodensetzungen bei abwechselnden Dürre- und Regenperioden betroffen. Die Dürreperioden in den Jahren 1992 und 2011 sind als Naturkatastrophe der Gemeinde klassifiziert worden. Die Erdbebengefahr ist als relativ niedrig einzustufen, am Westrand des Massif Central sind recht seltene Beben der Stärke 3 auf der Richterskala bekannt.

In einigen Teilen des Landes kann Radon, das sich in manchen Häusern und anderen Gebäuden ansammelt, eine erhebliche Belastung für die Bevölkerung durch ionisierende Strahlung darstellen. Laut der Klassifizierung von 2018 ist die Gemeinde Cherveix-Cubas der Zone 3 von 3 zugeordnet, was bedeutet, dass dort ein erhebliches Radonpotenzial besteht, jedoch bestimmte geologische Faktoren den Radoneintrag in Gebäuden begünstigen können.[4]

Etymologie und Geschichte

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Der Name von Cherveix ist nur im 13. Jahrhundert, nach dem Bau der romanischen Kirche, in der Form Charves belegt. Das Wort vertritt das nordokzitanische charbe und cherbe (heute cambe, carbe), das den Hanf bezeichnet. Er kommt von einer veränderten Form des lateinischen cannabis, eines ursprünglich altgriechischen Worts. Die Hanffaser als Textilie hatte in bestimmten Regionen eine Bedeutung vom Mittelalter bis zum 19. Jahrhundert. Das lateinische cannabis wurde im 19. Jahrhundert als Bezeichnung des indischen Hanfs verwendet.

Cubas ist ebenfalls spät erwähnt worden, im 13. Jahrhundert in Monasterium de Cubis (1263), erneut im 15. Jahrhundert in einer latinisierten Form Cubasium (1411). Cubas kommt von dem Namen einer gallorömischen Person Cupius. Dieser Name ist vielleicht eine Ableitung des lateinischen cupere (deutsch wünschen, begehren, verlangen).

Saint-Martial-Laborie besaß im Mittelalter eine Burg und eine Kommende des Templerordens und änderte mehrmals Teile seines Namens. Das Dorf war von Hautefort abhängig, deshalb wurde es im 13. Jahrhundert Sanctus Marcialis de Autefort genannt, im 16. Jahrhundert Sanctus Marcialis inter aquas (1556). „Inter aquas“ (deutsch zwischen den Wassern) verwies auf die geografische Lage am Zusammenfluss von Auvézère und Lourde. Am gleichen Datum erschien Saint Martial La Borie in den Schriften. La Borie stammt vom okzitanischen bòria, das das lateinische bo(v)arius im Femininum weiterführt, abgeleitet von bos (deutsch Rind). Bória bezeichnet einen Bauernhof, ein landwirtschaftliches Gut.[5]

Das Dorf Cherveix-Cubas entstand 1829 durch den Zusammenschluss der drei mittelalterlichen Dörfer Cherveix, Cubas und Saint-Martial-Laborie. Obwohl sie heute eine Einheit bilden, haben sich die drei Dörfer unterschiedlich entwickelt.

Der Toponomie zufolge war Cubas bereits in der gallorömischen Zeit besiedelt. Seine Blütezeit erlebte das Dorf jedoch erst im 13. Jahrhundert mit der Gründung des Nonnenpriorats der Abtei Fontevraud nahe der Pfarrkirche Sainte Catherine. Dieses Priorat wurde im 14. Jahrhundert von den Engländern zerstört. Heute ist die Totenleuchte das einzige Überbleibsel dieser ehemaligen Abtei. Die Kirche Sainte Catherine stürzte im 19. Jahrhundert ein. An ihrer Stelle wurde 1839 eine neue, Johannes dem Täufer geweihte Pfarrkirche errichtet.

Das alte Dorf Cherveix entwickelte sich vermutlich im Mittelalter um den Hanfanbau. Mit seinen hohen, breiten Häusern, die mit Schiefer oder Flachziegeln gedeckt sind, zeugt der Ort von einer reichen landwirtschaftlichen Vergangenheit. Seine Pfarrkirche stammt aus dem 12. Jahrhundert. Eine seiner Glocken stammt aus der ehemaligen Kapelle des Wassertempels, der Kapelle Sainte-Élaise in Saint-Martial-Laborie. Saint-Martial-Laborie selbst entstand im Mittelalter durch die Viehzucht.[6]

Die Templerkommende Temple de l’Eau (deutsch Wassertempel) am Ufer der Auvézère erstreckte sich über ein Gebiet um das Dorf Cherveix bis zum Lieu-dit Le Maillot. Sie wurde 1274 durch eine Schenkung von Marguerite de Born erweitert, die ihr ein Stück Land von Saint-Martial-Laborie abtrennte, wodurch sie zeitweise den Namen „Templerhaus an der Brücke von Saint-Martial“ erhielt. Der Fluss ermöglichte es ihnen, eine Fischerei zu betreiben, da sie verpflichtet waren, dreimal wöchentlich Fisch zu essen, Steuern auf Waren zu erheben, die über die Brücke transportiert wurden, und eine Getreidemühle zu errichten.

Die Templer konnten einen Taubenschlag bauen, der sich aufgrund des Taubenkots, den sie als Dünger verwendeten, als sehr nützlich erwies. Die Kommende besaß auch eine dem Heiligen Blasius geweihte Kapelle. Sie teilte sich denselben Priester mit der Kommenden des Temple-Laguyon, ihrer Zwillingskommenden. Beide Kommenden unterstanden der Gerichtsbarkeit der Kommenden von Andrivaux in der heutigen Gemeinde Chancelade.

Im heutigen Gebäude befand sich die Kommende höchstwahrscheinlich im Zentrum. Sie besaß ein Schieferdach, im Erdgeschoss einen Wohnraum und darüber einen Ruheraum, die durch eine vermutlich außenliegende Treppe mit einer Schießscharte verbunden waren. Von der Kommenden sind heute nur noch das im 17. Jahrhundert umgebaute Hauptgebäude, der Altarstein mit seinem Tatzenkreuz und der Taubenschlag erhalten.

Nach der Verhaftung der Templer am 13. Oktober 1307 ging der Wassertempel, wie auch der Laguyon-Tempel, in den Besitz der Johanniter der Kommende Condat über.[7]

Alle Gebiete im Elsass innerhalb von 10 Kilometern zur deutschen Grenze wurden 1939 zu Beginn des Zweiten Weltkriegs evakuiert. Auch Straßburg war betroffen, und 120.000 Einwohner wurden mit Bus und Bahn in die Dordogne gebracht. Die Stadt Cherveix-Cubas nahm 326 Personen auf, überwiegend Frauen, da die Männer zum Wehrdienst eingezogen worden waren. Im Juli 1940, nach der Niederlage, wurden Elsass und Lothringen vom Deutschen Reich annektiert. Gemäß den Bedingungen des Waffenstillstands von Compiègne wurden die elsässischen Einwohner zur Rückkehr in ihre Heimat aufgefordert, doch einige lehnten ab und blieben in der Dordogne. Juden waren ohnehin unerwünscht.[8]

Am 2. April 1944, während die Einwohner von Cherveix-Cubas Palmsonntag feierten, stürmte die Division Brehmer aufgrund von Insiderinformationen das Dorf. Die Nazis verhafteten umgehend fünf Frauen und zwei Kinder jüdischen Glaubens. Am 8. April wurden sie zum Sammellager Drancy gebracht, dann nach Auschwitz-Birkenau, von wo niemand zurückkehrte. 2025 wurde eine Stele zu ihrem Gedenken in Cherveix-Cubas aufgestellt.[9]

Am 28. und 29. Juni 1944 plünderten die Deutschen die Häuser im Dorf Cherveix und durchkämmten anschließend das Gebiet um die Nationalstraße N 704 bis zum Weiler Le Chalard im Norden der Gemeinde Anlhiac, wobei sie sieben Menschen töteten, fünf davon in der Nähe des Lieu-dits Puy de Bord.[10]

Bevölkerungsentwicklung

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Cherveix-Cubas: Einwohnerzahlen von 1793 bis 2020
Jahr  Einwohner
1793
  
350
1800
  
381
1806
  
358
1821
  
348
1831
  
1.190
1836
  
1.309
1841
  
1.279
1846
  
1.263
1851
  
1.333
1856
  
1.339
1861
  
1.309
1866
  
1.311
1872
  
1.346
1876
  
1.325
1881
  
1.255
1886
  
1.254
1891
  
1.154
1896
  
1.225
1901
  
1.205
1906
  
1.220
1911
  
1.209
1921
  
1.048
1926
  
976
1931
  
967
1936
  
1.035
1946
  
937
1954
  
831
1962
  
796
1968
  
712
1975
  
712
1982
  
665
1990
  
590
1999
  
600
2006
  
620
2013
  
632
2020
  
554
Quelle(n): EHESS/Cassini bis 1999,[11] INSEE ab 2006[12][13][14]
Anmerkung(en): Ab 1962 offizielle Zahlen ohne Einwohner mit Zweitwohnsitz

Sehenswürdigkeiten

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  • Die Gründung der romanischen Kirche Saint-Martial-Laborie wird den örtlichen Seigneurs oder aber dem Templerorden zugeschrieben. Der einschiffige und nahezu fensterlose Kirchenbau verfügt über eine Apsis und einen Vierungsturm hat einen gewissen Wehrcharakter; er ist seit 1974 als Monument historique eingeschrieben.[15]
  • Die Kirche Saint-Roch in Cherveix stammt aus dem 19. Jahrhundert. Der Turm wurde am 1. Juli 2014 vom Blitz getroffen, wodurch einige Steine zu Boden fielen.
  • Die ursprünglich romanische Kirche von Cubas stürzte im Jahr 1836 ein und wurde anschließend in leicht veränderter Form, aber mit Bruchsteinen wieder aufgebaut.
  • Eine Totenleuchte mit rundem Querschnitt stammt aus dem 13. Jahrhundert; sie ist seit dem Jahr 1939 als Monument historique eingeschrieben.[16]
  • Das in Teilen spätmittelalterliche Herrenhaus Le Temple de l’Eau erlebte spätere Umbauten. Das Gelände gehörte ursprünglich dem Templerorden. Die Fassaden und Dächer, das Treppenhaus im Inneren, der Speisesaal mit seinem Kieselboden sind seit dem Jahr 1975 als Monument historique eingeschrieben.[17]

Die Gemeinde verfügt über eine öffentliche Vor- und Grundschule (École élémentaire).[18]

Erwerbstätigkeit

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Im Jahre 2022 waren 234 Personen zwischen 15 und 64 Jahren in Cherveix-Cubas erwerbstätig, entsprechend 76,0 % der Bevölkerung der Gemeinde in dieser Altersklasse, wobei der Anteil der Männer (73,4 %) viel niedriger war als bei den Frauen (78,7 %). Die Zahl der Arbeitslosen war mit 28 Personen im Jahr 2022 viel höher als im Jahr 2016 (11). Die Arbeitslosenquote stieg entsprechend von 4,6 % (2016) auf 12,0 % (2022).[19]

Branchen und Betriebe

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60 nicht-landwirtschaftliche Gewerbebetriebe waren im Jahr 2023 in Cherveix-Cubas wirtschaftlich aktiv:[19]

Branche
Anzahl %
Gesamt 60
Fertigung, Bergbau und andere Industrien 4 6,7 %
Baugewerbe 12 20,0 %
Groß- und Einzelhandel, Verkehr, Beherbergung und Gastronomie 13 21,7 %
Finanzen und Versicherungen 3 5,0 %
Immobilien 2 3,3 %
Fachbezogene, wissenschaftliche und technische Tätigkeiten sowie administrative und unterstützende Dienstleistungstätigkeiten 12 20,0 %
Öffentliche Verwaltung, Bildung, menschliche Gesundheit und soziales Handeln 7 11,7 %
Andere Dienstleistungen 7 11,7 %

Im Jahr 2020 lag die technisch-ökonomische Ausrichtung der Landwirtschaft der Gemeinde mit dem Fokus auf Polykulturen und/oder Mischbetriebe in der Tierhaltung.[20] Die Zahl der aktiven landwirtschaftlichen Betriebe in der Gemeinde sank von 41 bei der Landwirtschaftszählung von 1988, auf 30 im Jahr 2000, auf 22 im Jahr 2010 und im Jahr 2020, insgesamt ein Rückgang von 46,3 % in 32 Jahren. Die landwirtschaftlich genutzte Fläche vergrößerte sich von 1191 Hektar im Jahre 1988 auf 1423 Hektar im Jahre 2020. Die genutzte Fläche pro Betrieb stieg signifikant von 29 Hektar auf 64,7 Hektar.[21][22][23]

Zwischen Anlhiac im Nordosten und Tourtoirac und Saint-Raphaël im Westen durchquert der Fernwanderweg „GR 36 accès“ das Gemeindegebiet auf einer Länge von vier Kilometern in zwei Abschnitten.

Die zur Departementsstraße D 704 herabgestufte ehemalige Nationalstraße N 704 von Limoges nach Sarlat-la-Canéda durchquert das Gemeindegebiet von Nord nach Süd. Die D 5 zweigt zwischen Cherveix und Cubas ab, wird durch den Ortsteil Saint-Martial-Laborie hindurchgeführt und verbindet die Gemeinde im Südwesten mit Tourtoirac. Die D 62 zweigt von dieser ab und führt in südöstlicher Richtung nach Hautefort. Die D 5 zweigt von der D 704 bei Cubas ein zweites Mal ab und verbindet Cherveix-Cubas im Nordosten mit Génis. Nachgeordnete Departementsstraßen und lokale Landstraßen verbinden Cherveix, Cubas und Saint-Martial-Laborie mit den Weilern der Gemeinde und weiteren Nachbargemeinden.

Regionalbusse einer Linie im Auftrag der Region Nouvelle-Aquitaine verbinden Cherveix-Cubas mit Périgueux und mit Salagnac.[24]

  • Michel Massénat: Si Cherveix-Cubas nous était conté! Brügge 2014
  • Chantal Tanet, Tristan Hordé: Dictionnaire des noms de lieux du Périgord. Éditions Fanlac, Périgueux 2000, ISBN 2-86577-215-2 (französisch).
Commons: Cherveix-Cubas – Sammlung von Bildern

Einzelnachweise

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  1. Géologie de la Dordogne-Périgord. Esprit de Pays, abgerufen am 18. Dezember 2025 (französisch).
  2. Répartition des superficies en 15 postes d’occupation des sols (métropole). CORINE Land Cover, 2018, abgerufen am 18. Dezember 2025 (französisch).
  3. Dossier des Départements der Hauptrisiken. (PDF) Département Dordogne, 18. Dezember 2020, abgerufen am 21. Oktober 2025 (französisch).
  4. Natürliche Risiken. Ministerium für ökologischen Wandel, Biodiversität, Wälder, Meer und Fischerei, abgerufen am 18. Dezember 2025 (französisch).
  5. Siehe Tanet, Hordé, Seiten 108–109
  6. Cherveix-Cubas (französisch) (Memento vom 9. September 2016 im Internet Archive)
  7. Cherveix-Cubas : La commanderie du Temple de l’eau était ouverte au public. Dordogne Libre, 28. September 2024, abgerufen am 18. Dezember 2025 (französisch).
  8. Alain Rassat: En mémoire de 8 victimes juives réfugiées à Cherveix-Cubas. EWANews, 7. September 2025, abgerufen am 18. Dezember 2025 (französisch).
  9. Michel Pitout: Cherveix-Cubas : une stèle en mémoire des victimes juives de la division Brehmer. Sud Ouest, 9. September 2025, abgerufen am 18. Dezember 2025 (französisch).
  10. Siehe Michel Massénat, Seiten 257–260
  11. Notice Communale Cherveix-Cubas. EHESS, abgerufen am 18. Dezember 2025 (französisch).
  12. Populations légales 2006 Commune de Cherveix-Cubas (24120). INSEE, abgerufen am 18. Dezember 2025 (französisch).
  13. Populations légales 2013 Commune de Cherveix-Cubas (24120). INSEE, abgerufen am 18. Dezember 2025 (französisch).
  14. Populations légales 2020 Commune de Cherveix-Cubas (24120). INSEE, abgerufen am 18. Dezember 2025 (französisch).
  15. Cherveix-Cubas, Église Saint-Martial in der Base Mérimée des französischen Kulturministeriums (französisch)
  16. Cherveix-Cubas, Lanterne des Morts in der Base Mérimée des französischen Kulturministeriums (französisch)
  17. Cherveix-Cubas, Le Temple de l’Eau in der Base Mérimée des französischen Kulturministeriums (französisch)
  18. École élémentaire. Nationales Bildungsministerium, abgerufen am 18. Dezember 2025 (französisch).
  19. a b Dossier complet Commune de Cherveix-Cubas (24120). INSEE, abgerufen am 18. Dezember 2025 (französisch).
  20. Territoriale Spezialisierung der landwirtschaftlichen Produktion im Jahr 2020. Französisches Landwirtschaftsministerium, abgerufen am 18. Dezember 2025 (französisch).
  21. Allgemeine Daten der landwirtschaftlichen Betriebe mit Sitz in Cherveix-Cubas. Französisches Landwirtschaftsministerium, abgerufen am 18. Dezember 2025 (französisch).
  22. Anzahl der landwirtschaftlichen Betriebe und deren durchschnittliche landwirtschaftlich genutzte Fläche 2020. Französisches Landwirtschaftsministerium, abgerufen am 18. Dezember 2025 (französisch).
  23. Gesamte landwirtschaftlich genutzte Fläche 2020. Französisches Landwirtschaftsministerium, abgerufen am 18. Dezember 2025 (französisch).
  24. Cars régionaux Dordogne. (PDF) Region Nouvelle-Aquitaine, abgerufen am 18. Dezember 2025 (französisch).