Champs-Romain
| Champs-Romain Los Champs e Romanh | ||
|---|---|---|
| Staat | ||
| Region | Nouvelle-Aquitaine | |
| Département (Nr.) | Dordogne (24) | |
| Arrondissement | Nontron | |
| Kanton | Périgord Vert Nontronnais | |
| Gemeindeverband | Périgord Nontronnais | |
| Koordinaten | 45° 32′ N, 0° 47′ O | |
| Höhe | 155–344 m | |
| Fläche | 20,33 km² | |
| Einwohner | 291 (1. Januar 2023) | |
| Bevölkerungsdichte | 14 Einw./km² | |
| Postleitzahl | 24470 | |
| INSEE-Code | 24101 | |
Bürgermeisteramt (Mairie) | ||
Champs-Romain (Aussprache [ʃɑ̃ ʁɔˈmɛ̃], okzitanisch Los Champs e Romanh) ist eine französische Gemeinde mit 291 Einwohnern (Stand: 1. Januar 2023) im Norden des Départements Dordogne in der Region Nouvelle-Aquitaine. Sie gehört zum Arrondissement Nontron und zum Gemeindeverband Périgord Nontronnais.
Geografie
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Champs-Romain liegt etwa neun Kilometer östlich von Nontron und etwa 39 Kilometer nördlich von Périgueux in der Région naturelle des Nontronnais, Teil des touristisch benannten Périgord vert.
Die Gemeinde wird von folgenden vier Nachbargemeinden umgeben:
| Abjat-sur-Bandiat | ||
| Savignac-de-Nontron | Saint-Saud-Lacoussière | |
| Saint-Pardoux-la-Rivière |
Zum Gemeindegebiet von Champs-Romain gehören neben dem Ortskern folgende Weiler, Gehöfte, Schlösser, eine Mühle und Lieu-dits: Bellevue, Bord, Champs-Romain, Château le Verdoyer, Croix de Mâlemorts, Fresseing, La Bruyère, La Chabaudie, La Courière, La Croix, La Forge, La Pinière, La Robertie, La Valade, Le Caillou Blanc, Le Claud Durand, Le Codert, Le Communal de Bord, Le Grand Bols, Le Jolivet, Le Petit Bois, Le Piélut, Le Terme, Le Terme de la Motte, Le Verdoyer, Le Verthamont, Les Bessines, Les Bruneries, Les Charbonnières, Les Grands Clauds, Les Gravoux, Les Juilleries, Les Pinquelies, Les Placiaux, Marmeix, Moulin de la Valade, Paugnac, Pierres Blanches, Plaisance, Puyhardy, Romain, Saut du Chalard und Verlaine.
Der topografisch tiefste Punkt des Gemeindegebietes liegt mit 155 m an der Dronne im äußersten Süden, der höchste Punkt mit 344 m im Nordosten an der Grenze zur Nachbargemeinde Saint-Saud-Lacoussière. Der Ortskern befindet sich auf etwa 302 m Höhe. Die maximale Höhendifferenz beträgt 189 Meter.

Bodenbedeckung
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Die Bodenbedeckung der Gemeinde Champs-Romain schlüsselt sich im Jahr 2018 gemäß der europäischen Datenbank CORINE Land Cover (CLC) wie folgt auf:
- Wälder – 48,8 %
- heterogene landwirtschaftliche Nutzung – 25,7 %
- Kulturboden – 5,5 %
- Grünland – 20,0 %.
Die landwirtschaftliche Nutzung (inklusive Grünland und Kulturboden) steht 2018 im Vordergrund. Sie ist mit 51,2 % gegenüber 1990 (51,7 %) leicht zurückgegangen.
Hydrographie
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Die Südostgrenze des Gemeindegebietes von Champs-Romain wird von der in einer engen Schlucht nach Südwesten mäandrierenden Dronne gebildet, die sich um die 100 Meter tief in das Grundgebirge eingeschnitten hat. Ihr rechter Nebenfluss, der Ruisseau de Lachenaud, definiert die Südwestgrenze zu Saint-Pardoux-la-Rivière. In ihn mündet der von Nordosten kommende Manet, der in etwa zentral das Gemeindegebiet nach Südsüdwesten entwässert. Ein rechter Nebenarm des Manet ist der Ruisseau de la Grand Mère. Der in Nord-Süd-Richtung fließende Ruisseau la Malencourie, ebenfalls ein rechter Seitenarm der Dronne, markiert die Ostgrenze zu Saint-Saud-Lacoussière.
Die Nordwestgrenze der Gemeinde zu Abjat-sur-Bandiat und Savignac-de-Nontron bildet in etwa die Wasserscheide zum Bandiat, der dem Flusssystem der Charente angehört.
Das Gemeindegebiet liegt jedoch zu 99 Prozent im Einzugsgebiet von Isle-Dronne.
Die Gesamtlänge des Entwässerungsnetzes beträgt 22 Kilometer.
Geologie
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Das Gemeindegebiet von Champs-Romain liegt vollständig auf dem metamorphen, variszischen Grundgebirge des nordwestlichen Massif Central. Insbesondere gehört es zum Saint-Mathieu-Dom. Der Westteil wird von neoproterozoischen Paragneisen (ζ1 und ζ1-2) aufgebaut, die im Ostteil von strukturell tieferliegenden Glimmerschiefern (ξ1) der Parautochthonen Glimmerschiefereinheit abgelöst werden. Sehr wahrscheinlich dürfte es sich hier um einen bedeutenden anormalen Kontakt handeln (Deckenüberschiebung).
Der ursprüngliche Kontakt wird aber vollständig vom intrusiven Saint-Mathieu-Leukogranit (γ2M) verdeckt, der auch den größten Teil des östlichen Gemeindegebietes als Saint-Saud-Leukogranit unterlagert. Die Glimmerschiefer sind daher nur noch als kleinere Inseln (bei Les Pinquelies und bei Paugnac) im Leukogranit erhalten geblieben. Im Unterlauf des Le Manet sind ordovizische Leptynite (fλb3-4) in die Paragneise eingelagert. Die Paragneise sind hochgradig metamorph und haben stellenweise den Grad der Anatexis erreicht, zu erkennen an kleineren Granodioritkörpern (γb3-4) westlich von Les Juilleries (bereits im Gemeindegebiet von Saint-Pardoux-la-Rivière), die mit dem aus dem Westphal stammenden Piégut-Pluviers-Granodiorit assoziiert sind; der eigentliche Granodiorit (γ3M) wird gerade noch bei Les Gravoux im Nordwesten gestreift, ist aber hier tiefgründig zu Alteriten verwittert.
Der Leukogranit drang seinerseits gegen Ende des Oberkarbons entlang der nord-südlich orientierten Kontaktzone auf; er wurde in seiner Abkühlphase von mikrogranitischen (μγ3) und lamprophyrischen (ν) Gangschwärmen durchsetzt. Die Mikrogranitgangschar streicht Nordnordwest-Südsüdost, die Lamprophyre sind mehr oder weniger Nord-Süd-orientiert. Auch einige Quarz- (Q) und Pegmatitgänge (P) sind gegenwärtig, die ebenfalls Nord-Süd streichen. Ein größeres, Nordnordost-orientiertes Pegmatitvorkommen findet sich östlich von Croix de Mâlemorts. Ein bei Moulin de la Valade beginnender Graphitzug (gra) in den Paragneisen streicht in Richtung Nordwest.
Das Grundgebirge wird von zahlreichen Störungen durchzogen, die alle typisch variszisches Streichen an den Tag legen – Nord, Nordnordost und Ost.
Der Leukogranit ist in der Nähe der Nord-Süd-streichenden Lamprophyrgänge stellenweise an Uran angereichert (bei Les Gravoux) und enthält beispielsweise bei La Robertie die Minerale Autunit und Chalkolith. Die Vorkommen wurden aber als nicht abbauwürdig eingestuft. Turmalin (Schörl) kann in den Paragneisen gefunden werden.
Die Höhenrücken entlang der Departementsstraße D 85 und beim Weiler Marmeix werden von wahrscheinlich würmzeitlichen Kolluvium (Formation Ac) verdeckt – vorwiegend mit Quarzgeröllen angereicherte Sande. Ebenfalls aus der Würmzeit stammen die Alluvialsedimente der Dronne (Formation K). Sie werden bis zu 2 Meter mächtig und enthalten Grundgebirgsgerölle aus Quarz, Granit und Leptynit sowie in ihrem Hangenden Flusssande.
Naturrisiken
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Naturrisiken manifestieren sich in Champs-Romain als
- Überschwemmungen und den mit ihnen assoziierten Schlammströmen und Hangrutschungen entlang der Dronne
- Dürren
- Waldbrände
- Stürme
- Bodensetzungen
- Radonemanationen.
Aufgrund der Schäden, die durch Überschwemmungen und Schlammlawinen im Jahr 1982 verursacht wurden, wurde für die Gemeinde der Naturkatastrophenzustand ausgerufen. Im Dossier des Départements über Hauptrisiken sind vorbeugende Maßnahmen zur Reduktion von Hochwasserschäden festgelegt. Dazu gehören u. a. die Ausweisung von Zonen, die nicht oder nur nach Genehmigung bebaut werden dürfen, die Instandhaltung des Wasserlaufs, um Hindernisse zu begrenzen, und die Schaffung von Regenrückhaltebecken.
Im größten Teil des Gemeindegebietes besteht zur Vorbeugung von Waldbränden eine rechtliche Pflicht zur Beseitigung von Gestrüpp rund um Häuser, Straßen und andere Einrichtungen oder Geräte und eine zeitliche und räumliche Beschränkung von offenem Feuer, beispielsweise beim Verbrennen von Abfällen oder Pflanzen, beim Campen oder beim Feuerwerk.[1]
Wie die Risikokarte zeigt, ist Champs-Romain zu etwa 44 % seines Gemeindegebietes mittelmäßig bis relativ stark von der Gefahr durch Bodensetzungen betroffen. Verantwortlich hierfür sind vor allem die Paragneise und ihre Alterite, der Leukogranit mit den Glimmerschiefern ist etwas weniger anfällig. Die Dürreperiode im Jahr 2002 ist als Naturkatastrophe der Gemeinde klassifiziert worden.
Ein herausragendes Wintersturmereignis war das Sturmtief Martin im Dezember 1999, das enorme Schäden an den Wäldern und auch an der Infrastruktur hinterließ. Die Zerstörungen in den Wäldern sind selbst im Jahr 2025 noch zu erkennen.
Die Erdbebengefahr ist als relativ niedrig einzustufen, am Westrand des Zentralmassivs sind recht seltene Beben der Stärke 3 auf der Richterskala bekannt.
In einigen Teilen des Landes kann Radon, das sich in manchen Häusern und anderen Gebäuden ansammelt, eine erhebliche Belastung für die Bevölkerung durch ionisierende Strahlung darstellen. Laut der Klassifizierung von 2018 ist die Gemeinde Champs-Romain der Stufe 3 von 3 zugeordnet, was bedeutet, dass dort ein erhöhtes Radonpotenzial besteht. Technische Lösungen zur Reduktion der Radonexposition sollten individuell für jedes Gebäude ausgewählt und angepasst werden. Nach der Umsetzung dieser Maßnahmen wird empfohlen, deren Wirksamkeit durch erneute Radonmessungen zu überprüfen.[2]
Ökologie
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Naturpark
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Das Gemeindegebiet von Champs-Romain ist Teil des Regionalen Naturparks Périgord-Limousin.
Schutzgebiete
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Das Tal der Dronne als auch der Unterlauf des Manets und seines rechten Seitenarms sind als ZNIEFF (Französisch zone naturelle d'interêt écologique, faunistique et floristique) des Typus 2 ausgewiesen und gehören zum Schutzgebiet Gorges de la Haute-Dronne.
Etymologie und Geschichte
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]So sehr die Besiedelung bereits in der Urgeschichte und auch während der gallorömischen Zeit als gesichert gilt, so trägt der Name des Dorfes zu letzterem nicht bei. Die erstmalige Erwähnung erfolgte in der Form Sanctus Avitus im 13. Jahrhundert. Im 14. Jahrhundert erschien der Ortsname in den Formen Sanctus Romanus (1365), anschließend Romanh (1382), dann Romains, eine Schreibweise, die teilweise im 20. Jahrhundert wieder angenommen wurde. Die Kirche des Dorfes wurde eine Scheune, nachdem sie zuvor den Namen des heiligen Avitus von Vienne annahm. Anschließend wurde der heilige Romanus von Blaye als Schutzpatron angenommen. Romain ist eine Französisierung des okzitanischen Roman, des lateinischen Namens Romanus.
Les Champs war bis 1875 ein Weiler der Gemeinde Romain-Nontron. Das Datum der erstmaligen Erwähnung des Ortsnamens ist unklar, nicht jedoch sein Ursprung. Wie bei anderen Namen im Périgord, die den Teil Champ- besitzen, kommt er aus den nordokzitanischen champ (deutsch Feld, Boden), das aus dem lateinischen campus (deutsch freies Feld, Ackerland) stammt.[3]
Die Gemeinde hieß bis 1875 nur Romain, abgeleitet von dem gleichnamigen Ortsteil. Es wurde dann der heute gültige Doppelname gewählt.[4]
Bevölkerungsentwicklung
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]| Bevölkerungsentwicklung in Champs-Romain | ||||
|---|---|---|---|---|
| Jahr | Einwohner |
![]() | ||
| 1962 | 433 | |||
| 1968 | 410 | |||
| 1975 | 373 | |||
| 1982 | 332 | |||
| 1990 | 331 | |||
| 1999 | 328 | |||
| 2006 | 318 | |||
| 2007 | 317 | |||
| 2008 | 313 | |||
| 2012 | 308 | |||
| 2015 | 301 | |||
| 2017 | 286 | |||
| 2019 | 282 | |||
| 2022 | 287 | |||
Die Bevölkerungsentwicklung in Champs-Romain ist seit 1962 generell rückläufig (Bevölkerungsverlust von 34 Prozent), der Trend hat sich aber seit 1982 verflacht. Ihren höchsten Bevölkerungsstand hatte die Gemeinde im Jahr 1896 mit 1030 Einwohnern.
Bürgermeister
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Bürgermeister von Champs-Romain war seit März 2008 der parteilose, leitende Postangestellte Guy Lastère. Er wurde im Mai 2020 von Serge Viroulet abgelöst.
Präsidentschaftswahlen 2022
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]| Kandidaten | Parteien | 1. Wahlgang | 2. Wahlgang | ||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Stimmen | % | Stimmen | % | ||||
| Marine Le Pen | Front national | FN | 53 | 25,24 % | 93 | 51,67 % | |
| Emmanuel Macron | En marche ! | EM | 51 | 24,28 % | 87 | 48,33 % | |
| Jean-Luc Mélenchon | Front de gauche | FDG | 40 | 19,05 % | |||
| Éric Zemmour | Reconquête | 16 | 7,62 % | ||||
| Valérie Pécresse | Les Républicains | LR | 11 | 5,24 % | |||
| Jean Lassalle | Résistons ! | R | 13 | 6,19 % | |||
| Anne Hidalgo | Parti socialiste | PS | 3 | 1,43 % | |||
| Fabien Roussel | Parti communiste français | PC | 6 | 2,86 % | |||
| Nicolas Dupont-Aignan | Debout la République | DLR | 5 | 2,38 % | |||
| Yannick Jadot | Europe Écologie-Les Verts | EELV | 3 | 1,43 % | |||
| Nathalie Arthaud | Lutte Ouvrière | LO | 1 | 0,47 % | |||
| Philippe Poutou | Nouveau Parti anticapitaliste | NPA | 8 | 3,81 % | |||
| Gesamt | 210 | 100 % | 180 | 100 % | |||
| Gültige Stimmen | 210 | 98,59 % | 180 | 89,10 % | |||
| Ungültige Stimmen | 3 | 1,41 % | 22 | 10,90 % | |||
| Wahlbeteiligung | 213 | 83,20 % | 202 | 78,91 % | |||
| Enthaltungen | 43 | 16,80 % | 54 | 21,09 % | |||
| Registrierte Wähler | 256 | 256 | |||||
|
Quelle: Ministère de l'Intérieur[5] | |||||||
Die Präsidentschaftswahlen 2022 in Champs-Romain konnte Marine Le Pen für sich entscheiden.
Sehenswürdigkeiten
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Kirche Saint Avit[6]
- Saut du Chalard, Stromschnellen in der Dronne unterhalb des Weilers Romain.
- Schloss Le Verdoyer aus dem 17. Jahrhundert, heute mit Campingplatz.
-
Die Kirche Saint-Avit
-
Ortskern mit Bürgermeisteramt und Festsaal
-
Altes Wägehaus neben der Kirche
-
Altes Wegekreuz in Champs-Romain
-
Die Dronne am Saut du Chalard
-
Hydrographische Karte von Champs-Romain
Bildung
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Champs-Romain verfügt über die private Vor- und Grundschule (École primaire) „Les Girafons“.[7]
Sport
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Im Jahr 2023 führte die Tour de France auf der 8. Etappe durch Champs-Romain. Auf der D83 wurde mit der Côte de Champs-Romain (303 m) eine Bergwertung der 3. Kategorie abgenommen.[8] Diese sicherte sich der Franzose Anthony Turgis.[9]
Wirtschaft
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Erwerbstätigkeit
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Im Jahre 2022 waren 117 Personen zwischen 15 und 64 Jahren in Champs-Romain erwerbstätig, entsprechend 73,4 % der Bevölkerung der Gemeinde in dieser Altersklasse, wobei der Anteil der Männer (79,2 %) sehr viel höher war als bei den Frauen (67,5 %). Die Zahl der Arbeitslosen war mit vier Personen im Jahr 2022 sehr viel niedriger als im Jahr 2016 (15). Die Arbeitslosenquote sank entsprechend von 12,9 % (2016) auf 3,4 % (2022).[10]
Branchen und Betriebe
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]32 nicht-landwirtschaftliche Gewerbebetriebe waren im Jahr 2023 in Champs-Romain wirtschaftlich aktiv:[10]
| Branche | ||
|---|---|---|
| Anzahl | % | |
| Gesamt | 32 | |
| Fertigung, Bergbau und andere Industrien | 7 | 21,9 % |
| Baugewerbe | 5 | 15,6 % |
| Groß- und Einzelhandel, Verkehr, Beherbergung und Gastronomie | 7 | 21,9 % |
| Finanzen und Versicherungen | 2 | 6,3 % |
| Fachbezogene, wissenschaftliche und technische Tätigkeiten sowie administrative und unterstützende Dienstleistungstätigkeiten | 1 | 3,1 % |
| Öffentliche Verwaltung, Bildung, menschliche Gesundheit und soziales Handeln | 2 | 6,3 % |
| Andere Dienstleistungen | 8 | 25,0 % |
Landwirtschaft
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Im Jahr 2020 lag die technisch-ökonomische Ausrichtung der Landwirtschaft der Gemeinde mit dem Fokus auf Rinderzucht zur Fleischerzeugung.[11] Die Zahl der aktiven landwirtschaftlichen Betriebe in der Gemeinde stieg von 26 bei der Landwirtschaftszählung von 1988 auf 27 im Jahr 2000, sank auf 17 im Jahr 2010 und auf 10 im Jahr 2020, insgesamt ein Rückgang von 61,5 % in 32 Jahren. Die landwirtschaftlich genutzte Fläche vergrößerte sich von 953 Hektar im Jahre 1988 auf 1133 Hektar im Jahre 2020. Die genutzte Fläche pro Betrieb stieg hingegen signifikant von 36,7 Hektar auf 113,3 Hektar.[12][13][14]
Verkehrsanbindung
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Der Ortskern wird von der Departementsstraße D 83 gequert, die hinter Saint-Saud-Lacoussière beim Lieu-dit Les Bessines von der nach Nontron führenden D 79 aus in südwestlicher Richtung nach Saint-Pardoux-la-Rivière abzweigt. Entlang der Nordwestgrenze des Gemeindegebietes verläuft die D 85 von Châlus (Département Haute-Vienne) nach Nontron. In die D 85 münden von Osten kommend die D 79 aus Saint-Saud-Lacoussière sowie beim Lieu-dit Les Gravoux aus Südosten die D 96, eine von der D 79 abzweigende Querverbindung nach Abjat-sur-Bandiat und weiter nach Piégut-Pluviers.
Literatur
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- B. Briand u. a.: Feuille Châlus. In: Carte géologique de la France à 1/50000. BRGM.
- P.-L. Guillot u. a.: Feuille Thiviers. In: Carte géologique de la France à 1/50000. BRGM.
- Chantal Tanet, Tristan Hordé: Dictionnaire des noms de lieux du Périgord. Éditions Fanlac, Périgueux 2000, ISBN 2-86577-215-2 (französisch).
Weblinks
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Champs-Romain auf cartesfrance.fr in Französisch
- Einwohnerentwicklung seit 1793 auf cassini.ehess.fr
Einzelnachweise
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- ↑ Dossier des Départements über Hauptrisiken. (PDF) Département Dordogne, abgerufen am 5. Dezember 2025 (französisch).
- ↑ Les risques près de chez moi. Ministerium für ökologischen Wandel, Biodiversität, Wälder, Meer und Fischerei, abgerufen am 5. Dezember 2025 (französisch).
- ↑ Tanet, Hordé, Seiten 96–97
- ↑ a b Notice Communale Champs-Romain. EHESS, abgerufen am 5. Dezember 2025 (französisch).
- ↑ Ministère de l'Intérieur - Dordogne (Nouvelle-Aquitaine): Résultats de l'élection présidentielle de 2022 à Champs-Romain. 7. Mai 2017 (gouv.fr).
- ↑ Abbé Charles: Dictionnaire des paroisses du Périgord (Neuauflage). éditions du Roc de Bourzac, Bayac 2004, ISBN 2-87624-125-0, S. 241.
- ↑ École primaire privée Les Girafons. Nationales Bildungsministerium, abgerufen am 5. Dezember 2025 (französisch).
- ↑ Stage 8 - Libourne > Limoges - Tour de France 2023. Abgerufen am 20. Juni 2023 (englisch).
- ↑ Tour de France 2023 Stage 8 results. Abgerufen am 11. Juli 2023.
- ↑ a b Dossier complet Commune de Champs-Romain (24101). INSEE, abgerufen am 5. Dezember 2025 (französisch).
- ↑ Territoriale Spezialisierung der landwirtschaftlichen Produktion im Jahr 2020. Französisches Landwirtschaftsministerium, abgerufen am 5. Dezember 2025 (französisch).
- ↑ Allgemeine Daten der landwirtschaftlichen Betriebe mit Sitz in Champs-Romain. Französisches Landwirtschaftsministerium, abgerufen am 5. Dezember 2025 (französisch).
- ↑ Anzahl der landwirtschaftlichen Betriebe und deren durchschnittliche landwirtschaftlich genutzte Fläche 2020. Französisches Landwirtschaftsministerium, abgerufen am 5. Dezember 2025 (französisch).
- ↑ Gesamte landwirtschaftlich genutzte Fläche 2020. Französisches Landwirtschaftsministerium, abgerufen am 5. Dezember 2025 (französisch).


