Busserolles
| Busserolles | ||
|---|---|---|
| Staat | ||
| Region | Nouvelle-Aquitaine | |
| Département (Nr.) | Dordogne (24) | |
| Arrondissement | Nontron | |
| Kanton | Périgord Vert Nontronnais | |
| Gemeindeverband | Périgord Nontronnais | |
| Koordinaten | 45° 41′ N, 0° 39′ O | |
| Höhe | 135–305 m | |
| Fläche | 32,46 km² | |
| Einwohner | 516 (1. Januar 2023) | |
| Bevölkerungsdichte | 16 Einw./km² | |
| Postleitzahl | 24360 | |
| INSEE-Code | 24070 | |
| Website | www.busserolles.fr | |
Place du puits (Brunnenplatz) von Busserolles | ||
Busserolles (Aussprache [bys'ʁol], okzitanisch Busseiròla) ist eine französische Gemeinde mit 516 Einwohnern (Stand: 1. Januar 2023) im Département Dordogne in der Region Nouvelle-Aquitaine. Sie gehört zum Arrondissement Nontron und zum Gemeindeverband Communauté de communes du Périgord Nontronnais. Die Einwohner werden Busserollais und Busserollaises genannt.
Geografie
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Busserolles liegt etwa 38 Kilometer östlich von Angoulême, etwa 51 Kilometer westsüdwestlich von Limoges und etwa 16 Kilometer nördlich von Nontron in der Région naturelle des Nontronnais, im touristisch benannten Landesteil des Périgord vert. Die Gemeinde befindet sich an der Grenze zum Département Charente und damit zum Angoumois im Nordwesten und zum Département Haute-Vienne und damit zum Limousin im Norden.
Busserolles wird von folgenden sieben Gemeinden umgeben:
| Roussines (Charente) | Roussines (Charente) | Maisonnais-sur-Tardoire (Haute-Vienne) |
| Écuras (Charente) | Champniers-et-Reilhac | |
| Bussière-Badil | Saint-Estèphe | Piégut-Pluviers |
Auf dem Gemeindegebiet von Busserolles liegen zahllose Weiler, Mühlen, Gehöfte und Lieu-dits: Beaulieu, Bellevue, Bois de Puyrocher, Bost Pertus, Chantalouette, Chez Bigot, Chez Gabarier, Chez Garot, Chez Gauchou, Chez Giraudeau, Chez la Lyre, Chez Levraut, Chez Nadaud, Chez Peynaud, Clargourt, Cluzance, Coiraud, Croix de Rougier, Fargeas, Forge-Neuve, L’Étang Grolhier, L’Isle, La Barrière, La Brousse, La Châtaignolle, La Forêt, La Forge de Lavallade, La Garenne, La Maillerie, La Ribière, Lacaud, Lamandeau, Langlade, Le Buisson, Le Chalard, Le Chêne Blanc, Le Cros de l'Ouvrage, Le Dagois, Le Fraisse, Le Graffeuil (Geländepunkt), Le Graffeuil (Weiler), Le Grand Bost, Le Grand Clos, Le Grand Vilotte, Le Mangot, Le Moulin de Coiraud, Le Moulin de Grolhier, Le Moulin de Ludièras, Le Petit Vilotte, Le Poirier, Le Reclos, Le Roc, Le Verger, Le Villard, Les Chareyroux, Les Fontenelles, Les Joncs, Les Meynieux, Les Potences, Leymeronie, Ludièras, Malègue, Mirambeau, Moulin de Leymeronie, Nanteuil, Paugnac, Trepeix, Varachaud, Villautrange und Villeneuve.
Der topografisch tiefste Punkt des Gemeindegebietes liegt mit 135 m an der Tardoire im Südwesten. Der höchste Punkt mit 305 m befindet sich im Waldgebiet Bois de Puyrocher im Südosten. Die maximale Höhendifferenz beträgt 170 Meter. Der Ortskern befindet sich auf etwa 162 m Meereshöhe.
Bodenbedeckung
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Die Bodenbedeckung der Gemeinde Busserolles schlüsselt sich im Jahr 2018 gemäß der europäischen Datenbank CORINE Land Cover (CLC) wie folgt auf:
- Wälder – 46,3 %
- heterogene landwirtschaftliche Nutzung – 22,9 %
- Wiesen – 29,1 %
- städtebaulich beansprucht – 0,8 %
- Wasserläufe – 0,5 %
- Strauch- und/oder Kräutervegetationen – 0,4 %.
Die landwirtschaftliche Nutzung (bestehend aus heterogener Landwirtschaft inklusive Wiesen) steht 2018 im Vordergrund. Sie ist mit 52,0 % gegenüber 1990 (51,0 %) nur minimal angewachsen.
Klima
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Die Gemeinde Busserolles besitzt ein abgeschwächtes ozeanisches Klima, das sich durch folgende Parameter auszeichnet:
Klimaparameter im Zeitraum 1971–2000
|
Durch den Klimawandel zeichnen sich Erhöhungen im Jahresmittel ab, die sich bereits auch bemerkbar machen. So ist beispielsweise an der 51 Kilometer entfernten Wetterstation am Flughafen von Limoges-Bellegarde das langjährige Jahresmittel von 11,2 °C für 1971–2000 über 11,4 °C für 1981–2010 auf 11,8 °C für 1991–2020 angestiegen – ein Zuwachs um 0,6 °C innerhalb von 20 Jahren.
Hydrographie
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Busserolles liegt am Trieux, einem linken Nebenfluss der Tardoire. Ferner durchqueren das Gemeindegebiet noch der Ruisseau la Planche und der Ruisseau de l’Étang Grolhier – kleinere linke Nebenflüsse des Trieux. Der Ruisseau de l’Étang Grolhier ist zu einem größeren Stausee, dem Étang Grolhier, aufgestaut und bildet gleichzeitig ein wichtiges Vogelschutzgebiet. Die Tardoire ist Grenzfluss zum Département Charente, der Trieux grenzt die Gemeinde teilweise zu den Nachbargemeinden Maisonnais-sur-Tardoire und Champniers-et-Reilhac ab.
Generelle Entwässerungsrichtung ist nach Westen bzw. Südwesten.
Die Tardoire und ihre Nebenarme gehören zum Flusssystem der Charente.
Das Entwässerungsnetz besitzt eine Gesamtlänge von 36 Kilometern.
Geologie
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Das Gemeindegebiet von Busserolles wird vollständig von variszischen Grundgebirgsgesteinen des nordwestlichen Massif Central unterlagert. Darunter metamorphe Gesteine wie Paragneise und aus ihnen hervorgegangene Metatexite – zu sehen im Nord- und Nordwestabschnitt. Die regionale Streichrichtung der Metamorphite ist Nordost mit einem Einfallswinkel von 30 bis 60° nach Nordwest.
Zu den Tiefengesteinen gehört der Piégut-Pluviers-Granodiorit, der die gesamte Südhälfte des Gemeindegebiets einnimmt. Er erscheint gewöhnlich in seiner grobkörnigen Normalfazies (γ3M), kann aber auch in seiner feinkörnigen Rand- und Dachfazies (fγ3M) und bei Malègue in seiner porphyrischen Fazies (pγ3M) auftreten.
Assoziiert mit dem Granodiorit ist seine nördliche Apophyse, die als porphyrischer Mikrogranit (μγ3M) ausgebildet ist. Dieses Anhängsel wird nur durch eine sehr dünne Paragneislage unweit nördlich des Ortskerns von Busserolles vom eigentlichen Granodioritmassiv abgetrennt. Das Septum verlässt das regionale Nordost-Streichen und dreht auf Ostrichtung – bei gleichzeitig sehr steilem Einfallen (um 80°) nach Nord.
Im äußersten Osten bei Le Fraisse steht gerade noch der Saint-Mathieu-Leukogranit mit seiner feinkörnigen Fazies an (Champniers-Reilhac-Leukogranit – γ2). In ihn eingeschuppt sind zwei große Scherlinsen von Roussines-Leukogranit mit nordwestlicher Streichrichtung. Hiervon räumlich abgetrennt erscheint im Tal der Tardoire am Nordwestrand der Champniers-Reilhac-Leukogranit erneut als große, Nordnordost- bis Nordost-streichende Scherzüge in Metatexiten bei Villautrange und La Forge de Lavallade.
Zahlreiche Störungen durchziehen die Granitoide. Ihre Streichrichtung ist meist Nordnordwest, Nord oder Nordnordost. Quarzgänge oder -linsen (Q) bedienen sich ebenfalls dieser Richtungen, scharartig angeordnete Mikrogranitgänge im Leukogranit (μγ) folgen aber generell der Nordnordwest-Richtung. Bei Villautrange durchschlägt ein Nordwest-streichender Lamprophyrgang die Metamorphite.
Die Höhenlagen nördlich von Le Grand Vilotte und nordöstlich von Chez Giraudeau werden von pleistozänem Kolluvium (Formation HC) bedeckt, welches das unterlagernde Grundgebirge maskiert. In den Talauen der Tardoire und des Trieux wurden nacheiszeitliche, holozäne Flusssande mit kleinen Quarz- und Grundgebirgsgeröllen abgelagert (Formation Fy-z).
Naturrisiken
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Naturrisiken manifestieren sich in Busserolles als
- Überschwemmungen und den mit ihnen assoziierten Schlammströmen und Hangrutschungen entlang der Flussläufe
- Dürren
- Stürme
- Waldbrände
- Bodensetzungen
- Radonemanationen.
Aufgrund der Schäden, die durch Überschwemmungen und Schlammlawinen in den Jahren 1982, 1983 und 1999 verursacht wurden, wurde für die Gemeinde der Naturkatastrophenzustand ausgerufen. Im Dossier des Départements über Hauptrisiken sind vorbeugende Maßnahmen zur Reduktion von Hochwasserschäden festgelegt. Dazu gehören u. a. die Ausweisung von Zonen, die nicht oder nur nach Genehmigung bebaut werden dürfen, die Instandhaltung des Wasserlaufs, um Hindernisse zu begrenzen, und die Schaffung von Regenrückhaltebecken.
Im gesamten Gemeindegebiet besteht zur Vorbeugung von Waldbränden eine rechtliche Pflicht zur Beseitigung von Gestrüpp rund um Häuser, Straßen und andere Einrichtungen oder Geräte und eine zeitliche und räumliche Beschränkung von offenem Feuer, beispielsweise beim Verbrennen von Abfällen oder Pflanzen, beim Campen oder beim Feuerwerk.[1]
Ein herausragendes Wintersturmereignis war das Sturmtief Martin im Dezember 1999, das enorme Schäden an den Wäldern und auch an der Infrastruktur hinterließ. Die Zerstörungen in den Wäldern sind selbst im Jahr 2025 noch zu erkennen.
Von Bodensetzungen wird Busserolles nur mittelmäßig entlang der Tardoire betroffen.
Die Erdbebengefahr ist als relativ niedrig einzustufen, am Westrand des Massif Central sind recht seltene Beben der Stärke 3 auf der Richterskala bekannt.
Radon kann in Gebäuden und geschlossenen Räumen akkumulieren, die Radongefahr in Busserolles ist signifikant und wird der Gefahrenzone 3 zugeordnet.[2]
Ökologie und Umwelt
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Naturpark
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Die Gemeinde Busserolles ist seit 1998 Teil des Regionalen Naturparks Périgord-Limousin.
Schutzgebiete
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Die Talungen der Tardoire, des Trieux und des Ruisseau de l'Étang Grolhier bilden im Gemeindegebiet insbesondere wegen ihrer Flora und ihrer Wassergüte eine ökologische Schutzzone; im Französischen werden diese Gebiete unter der Bezeichnung Vallées du réseau hydrographique de la Tardoire et du Trieux als eine kontinentale ZNIEFF (Zone d'interêt écologique, faunistique et floristique) des Typus 1 eingestuft.
Der Étang Grolhier im Südosten ist seit 1979 als zu schützendes Ökotop (Französisch site naturel) ausgewiesen.
Etymologie
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Die erstmalige Erwähnung des Dorfnamens erfolgte 1283 in der latinisierten Form Buxerolla. Die Schreibweise Buysserola datiert aus dem 14. Jahrhundert (1365) und Buxerolle aus dem 15. Jahrhundert. Auf der Carte de Cassini des 18. Jahrhunderts wird das Dorf als Buxerolles dargestellt.
Die alten Formen stellen das okzitanische boissiera, gefolgt vom Diminutiv -ola und bezeichnete eine kleines, mit Buchsbäumen besetztes Feld. Boissiera selbst stammt vom lateinischen buxaria, abgeleitet vom Namen des Buchsbaums buxus.[3]
Geschichte
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Das Gebiet der Gemeinde Busserolles ist seit gallorömischer Zeit besiedelt, wie eine 1931 in Puyrochers entdeckte Stätte aus dieser Zeit belegt. Dort wurden Fragmente von Pflastersteinen und Tonscherben aus dem ersten Jahrhundert sowie Brennöfen gefunden, Zeugnisse der antiken Metallverarbeitung.
Die romanische Ortskirche wurde im 12. Jahrhundert erbaut. Allmählich wuchs das Dorf, und im Mittelalter umfasste die Pfarrei Busserolles die Lehen Isle, Villautrange, Lascaux-Botison, La Barrière und Le Chareirou. Lange Zeit war die Geschichte von Busserolles jedoch von den Schmieden und Mühlen geprägt, die den Wohlstand der Gemeinde sicherten.[4]
Bevölkerungsentwicklung
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]| Bevölkerungsentwicklung in Busserolles | ||||
|---|---|---|---|---|
| Jahr | Einwohner | Einwohnerdichte |
![]()
| |
| 1962 | 941 | 29/km² | ||
| 1968 | 818 | 25/km² | ||
| 1975 | 728 | 22/km² | ||
| 1982 | 616 | 19/km² | ||
| 1990 | 569 | 18/km² | ||
| 1999 | 507 | 16/km² | ||
| 2004 | 540 | 17/km² | ||
| 2006 | 548 | 17/km² | ||
| 2008 | 556 | 17/km² | ||
| 2009 | 560 | 17/km² | ||
| 2013 | 528 | 16/km² | ||
| 2014 | 511 | 16/km² | ||
| 2015 | 506 | 16/km² | ||
| 2017 | 503 | 15/km² | ||
| 2019 | 506 | 16/km² | ||
| 2022 | 505 | 16/km² | ||
Die Einwohnerzahlen sind seit 1962 generell sehr stark rückläufig, mit einer Trendumkehr zwischen 1999 und 2009. Busserolles hat seit 1962 fast die Hälfte seiner Einwohner verloren (Rückgang von 46 %).
Die Gemeinde hatte ihren Bevölkerungshöchststand im Jahr 1846 mit 2241 Einwohnern.
Bürgermeister
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Bürgermeister von Busserolles war seit Juni 1995 der zu den Les Républicains gehörende Landwirt Guy Beauzetier. Er wurde im Mai 2020 von Nathalie Andrieux abgelöst.
Präsidentschaftswahlen 2022
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]| Kandidaten | Parteien | 1. Wahlgang | 2. Wahlgang | ||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Stimmen | % | Stimmen | % | ||||
| Emmanuel Macron | En marche ! | EM | 62 | 21,83 % | 140 | 56,91 % | |
| Marine Le Pen | Front national | FN | 47 | 16,55 % | 106 | 43,09 % | |
| Jean-Luc Mélenchon | Front de gauche | FDG | 63 | 22,18 % | |||
| Éric Zemmour | Reconquête | 20 | 7,04 % | ||||
| Valérie Pécresse | Les Républicains | LR | 15 | 5,28 % | |||
| Jean Lassalle | Résistons ! | R | 40 | 14,08 % | |||
| Anne Hidalgo | Parti socialiste | PS | 5 | 1,76 % | |||
| Fabien Roussel | Parti communiste français | PC | 8 | 2,82 % | |||
| Nicolas Dupont-Aignan | Debout la République | DLR | 9 | 3,17 % | |||
| Yannick Jadot | Europe Écologie-Les Verts | EELV | 12 | 4,23 % | |||
| Nathalie Arthaud | Lutte Ouvrière | LO | 1 | 0,35 % | |||
| Philippe Poutou | Nouveau Parti anticapitaliste | NPA | 2 | 0,70 % | |||
| Gesamt | 284 | 100 % | 246 | 100 % | |||
| Gültige Stimmen | 284 | 97,93 % | 246 | 87,86 % | |||
| Ungültige Stimmen | 6 | 2,07 % | 34 | 12,14 % | |||
| Wahlbeteiligung | 290 | 81,01 % | 280 | 78,21 % | |||
| Enthaltungen | 68 | 18,99 % | 78 | 21,79 % | |||
| Registrierte Wähler | 358 | 358 | |||||
|
Quelle: Ministère de l'Intérieur[5] | |||||||
Die Präsidentschaftswahlen 2022 in Busserolles konnte Emmanuel Macron für sich entscheiden.
Sehenswürdigkeiten
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Die romanische Kirche Saint-Martial aus dem 12. Jahrhundert, verändert im 15. Jahrhundert und seit 1958 als Monument Historique eingeschrieben.
- Das Oratorium Notre-Dame-des-Champs an der linken Straßenseite der Departementsstraße D 90 nach Champniers-et-Reilhac wurde im Jahr 1954 erbaut. Am 15. August bildet es den Zielpunkt einer jährlich stattfindenden Wallfahrt.
- Das Logis de Chalard beim Lieu-dit Chez Bigot, einstiges Wohnhaus des Schmiedemeisters.
-
Die Kirche Saint-Martial
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Bürgermeisteramt (Mairie)
-
Das Logis de Chalard im Tal des Trieux, Chez Bigot
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Der Trieux am Nordausgang von Busserolles
-
Mühle am Étang Grolhier
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Der Friedhof von Busserolles
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Weiher am GR 4 zwischen den Lieu-dits Les Chareyroux und La Forêt
-
Der Étang Grolhier
Bildung
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Die Gemeinde verfügt über eine öffentliche Grundschule (École élémentaire).[6]
Wirtschaft
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Erwerbstätigkeit
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Im Jahre 2022 waren 183 Personen zwischen 15 und 64 Jahren in Busserolles erwerbstätig, entsprechend 65,9 % der Bevölkerung der Gemeinde in dieser Altersklasse. Die Zahl der Arbeitslosen war mit 26 Personen im Jahr 2022 etwa gleich hoch wie im Jahr 2016 (27). Die Arbeitslosenquote stieg aufgrund der höheren Erwerbstätigkeit 2016 von 13,6 % (2016) auf 14,1 % (2022).[7]
Branchen und Betriebe
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]56 nicht-landwirtschaftliche Gewerbebetriebe waren im Jahr 2022 in Busserolles wirtschaftlich aktiv:[7]
| Branche | ||
|---|---|---|
| Anzahl | % | |
| Gesamt | 56 | |
| Fertigung, Bergbau und andere Industrien | 5 | 8,9 % |
| Baugewerbe | 10 | 17,9 % |
| Groß- und Einzelhandel, Verkehr, Beherbergung und Gastronomie | 20 | 35,7 % |
| Information und Kommunikation | 1 | 1,8 % |
| Finanzen und Versicherungen | 1 | 1,8 % |
| Immobilien | 1 | 1,8 % |
| Fachbezogene, wissenschaftliche und technische Tätigkeiten sowie administrative und unterstützende Dienstleistungstätigkeiten | 11 | 19,6 % |
| Öffentliche Verwaltung, Bildung, menschliche Gesundheit und soziales Handeln | 1 | 1,8 % |
| Andere Dienstleistungen | 6 | 10,7 % |
Landwirtschaft
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Im Jahr 2020 lag die technisch-ökonomische Ausrichtung der Landwirtschaft der Gemeinde mit dem Fokus auf Haltung von Schweinen und Geflügel.[8] Die Zahl der aktiven landwirtschaftlichen Betriebe in der Gemeinde sank von 69 bei der Landwirtschaftszählung von 1988, auf 46 im Jahr 2000, auf 25 im Jahr 2010 und auf 18 im Jahr 2020, insgesamt ein Rückgang von 73,1 % in 32 Jahren. Die landwirtschaftlich genutzte Fläche verringerte sich von 1254 Hektar im Jahre 1988 auf 691 Hektar im Jahre 2020. Die genutzte Fläche pro Betrieb stieg jedoch von 18,2 Hektar auf 38,4 Hektar.[9][10][11]
Fernwanderweg
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Durch den südlichen Teil des Gemeindegebietes führt der GR-Fernwanderweg GR 4 von Royan nach Limoges und weiter nach Grasse.
Verkehrsanbindung
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Die Gemeinde liegt abseits größerer Verkehrsachsen. Über die Departementsstraße D 88 hat sie einerseits Verbindung zur weiter nördlich verlaufenden D 699 von Saint-Mathieu im Département Haute-Vienne nach Montbron im Département Charente, andererseits zur im Süden verlaufenden D 91 von Piégut-Pluviers nach Montbron. Ferner hat sie mittels der D 90 Verbindung zum Nachbarort Bussière-Badil im Westen und nach Champniers-et-Reilhac im Osten. Busserolles ist etwa 10 Kilometer vom südöstlich gelegenen Piégut-Pluviers und 15 Kilometer von Montbron im Westen entfernt.
Literatur
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- G. Le Pochat u. a.: Feuille Montbron. In: Carte géologique de la France à 1/50 000. BRGM, 1986.
- Chantal Tanet, Tristan Hordé: Dictionnaire des noms de lieux du Périgord. Editions Fanlac, Périgueux 2000, ISBN 2-86577-215-2 (französisch).
Weblinks
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Einwohnerentwicklung seit 1793 auf cassini.ehess.fr
Einzelnachweise
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- ↑ Dossier des Départements über Hauptrisiken. (PDF) Département Dordogne, abgerufen am 11. November 2025 (französisch).
- ↑ Les risques près de chez moi. Ministerium für ökologischen Wandel, Biodiversität, Wälder, Meer und Fischerei, abgerufen am 11. November 2025 (französisch).
- ↑ Tanet, Hordé, Seite 76
- ↑ Busserolles (französisch) ( vom 10. September 2016 im Internet Archive)
- ↑ Ministère de l'Intérieur - Dordogne (Nouvelle-Aquitaine): Résultats de l'élection présidentielle de 2022 à Busserolles. 7. Mai 2017 (gouv.fr).
- ↑ École élémentaire. Nationales Bildungsministerium, abgerufen am 11. November 2025 (französisch).
- ↑ a b Dossier complet Commune de Busserolles (24070). INSEE, abgerufen am 11. November 2025 (französisch).
- ↑ Territoriale Spezialisierung der landwirtschaftlichen Produktion im Jahr 2020. Französisches Landwirtschaftsministerium, abgerufen am 11. November 2025 (französisch).
- ↑ Allgemeine Daten der landwirtschaftlichen Betriebe mit Sitz in Busserolles. Französisches Landwirtschaftsministerium, abgerufen am 11. November 2025 (französisch).
- ↑ Anzahl der landwirtschaftlichen Betriebe und deren durchschnittliche landwirtschaftlich genutzte Fläche 2020. Französisches Landwirtschaftsministerium, abgerufen am 11. November 2025 (französisch).
- ↑ Gesamte landwirtschaftlich genutzte Fläche 2020. Französisches Landwirtschaftsministerium, abgerufen am 11. November 2025 (französisch).


