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Burkhard Cornelius

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie

Burkhard Cornelius (* 21. Oktober 1932 in Ueckermünde; † 1. Januar 2000 in Berlin) war ein deutscher Jurist und Politiker (FDP).

Burkhard Cornelius legte sein Abitur 1952 an einer Oberschule ab und studierte von 1952 bis 1956 Rechtswissenschaften an der Humboldt-Universität zu Berlin. Er schloss 1956 mit Staatsexamen und Diplom ab. Von 1956 bis 1960 arbeitete er als Richter am Kreisgericht Prenzlau und am Zivilsenat des Bezirksgerichts Neubrandenburg. Von 1960 bis 1964 war er wissenschaftlicher Assistent an der Hochschule für Ökonomie Berlin in Karlshorst und von 1964 bis 1989 Justitiar und Materialwirtschaftler beim Verband der Konsumgenossenschaften Berlin in der Nahrungsgüterwirtschaft, beim VEB Robotron bzw. VEB Elektroprojekt und Anlagenbau sowie Gießerei und Maschinenbau.

Cornelius war seit Oktober 1989 Mitglied der LDPD und ab August 1990 der FDP. Er war ab Februar 1990 stellvertretender Bezirksvorsitzender der FDP in Berlin-Lichtenberg. Er war von 1991 bis 1995 als Nachrücker für Hans-Peter Wolf Mitglied im Abgeordnetenhaus von Berlin.

  • Werner Breunig, Andreas Herbst (Hrsg.): Biografisches Handbuch der Berliner Abgeordneten 1963–1995 und Stadtverordneten 1990/1991 (= Schriftenreihe des Landesarchivs Berlin. Band 19). Landesarchiv Berlin, Berlin 2016, ISBN 978-3-9803303-5-0, S. 112 f.